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European Academies Science Advisory Council EASAC

Waldbrände im Wandel: politische Optionen für ein feuerbewusstes und feuerangepasstes Europa

Die Wahrscheinlichkeit extremer Brände nimmt zu, vor allem wegen dem Klimawandel mit Dürren und abnehmenden Sommerniederschlägen, der Landflucht und veränderter Flächennutzung. Um darauf zu reagieren, fordert ein neuer Bericht europäischer Akademien einen dringenden Wechsel in der Politik zur Bekämpfung von Waldbränden – von reaktiver Bekämpfung zu proaktivem, risikobasiertem Landmanagement.

Schon heute brennen in der EU im Durchschnitt jährlich eine halbe Million Hektar ab, also fast die doppelte Grösse Luxemburgs. Während der Mittelmeerraum nach wie vor am stärksten gefährdet ist, müssen sich auch die kontinentalen, alpinen und borealen Regionen auf eine neue Ära der Brände einstellen, warnt der Bericht. Anstatt sich auf Brandbekämpfung und Notfallmassnahmen zu konzentrieren, plädiert der Bericht für einen integrierten EU-Rahmen für die Bewältigung des Brandrisikos in der Landschaft, der neben den folgenden drei Elementen der Prävention Vorrang einräumt: Klima- und Landnutzungspolitik, die sich auf die Wiederherstellung kohlenstoffreicher Torfgebiete und die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern konzentriert; Einbezug des Brandrisikos in Pläne zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und zur Anpflanzung von Bäumen; Erziehung zu einer brandresistenten Gesellschaft.

Der unter der Schirmherrschaft des European Academies Science Advisory Council (EASAC) erstellte Bericht wurde von Forschenden aus ganz Europa verfasst. Im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz trug Marco Conedera, Forstingenieur am WSL-Campus in Cadenazzo, als Gutachter eines Entwurfs bei.

  • Swiss Platform Ageing Society

    Altern in der Schweiz: Welche Politik für morgen?

    Welche Herausforderungen werden die Alterspolitik in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren prägen?

    Der neue Bericht der Swiss Platform Ageing Society und der ZHAW bündelt die Perspektiven von Fachorganisationen, Wissenschaft, Politik und Praxis. Im Fokus stehen Themen wie psychische Gesundheit, integrierte Versorgung, Einsamkeit und soziale Isolation, die von den beteiligten Akteur·innen als besonders dringlich eingestuft werden.

    Der Bericht liefert damit wertvolle Impulse für die laufende Erneuerung der nationalen Altersstrategie und fördert den Dialog über die Zukunft des Alterns in der Schweiz.

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Mehr als Handel: Rohstoffhandel und nachhaltige Entwicklung

    Dieses Faktenblatt zeigt die Zusammenhänge zwischen Rohstoffhandel und Nachhaltigkeit auf, identifiziert Wissenslücken und skizziert Handlungsoptionen für Rohstoffhandelszentren − darunter die Schweiz – wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsrisiken zu reduzieren.

  • Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

    Jahresbericht 2025

    Wie bietet Wissenschaft Orientierung in einer Zeit des Umbruchs? Der Jahresbericht 2025 der Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigt, wie das Netzwerk auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Desinformation reagiert und Wissensgrundlagen schafft, etwa im Bereich von Nachhaltigkeit und Energie.

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