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Stellungnahme

Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Vernehmlassung zur Transparenz über Nachhaltigkeitsaspekte

Die Akademien der Wissenschaften a+ begrüssen es, dass mit dem Vorentwurf die Bestimmungen der «Transparenz über nichtfinanzielle Belange» im aktuellen OR an das EU-Recht angepasst werden sollen. Die Schweiz bleibt mit diesem Schritt in Bezug auf die nachhaltige Unternehmensführung international abgestimmt. Es ist zweckmässig, dass analog zur EU auch in der Schweiz bereits Unternehmen mit 250 Mit-arbeitenden über die Risiken ihrer Geschäftstätigkeit in den Bereichen Umwelt, Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption sowie zu den ergriffenen Massnahmen Bericht erstatten müssen. Ebenfalls sinnvoll ist die Ersetzung des bisherigen Ausdrucks «nichtfinanzielle Belange» durch «Nachhaltigkeitsaspekte» und die Definition im erläuternden Bericht, dass damit diejenigen Aspekte gemeint sind, die in Artikel 964c Absätze 1-3 VE-OR genauer umschrieben werden. So hatte auch die EU ihre Terminologie treffenderweise von «nichtfinanzielle Informationen» zu «Nachhaltigkeitsinformationen» geändert.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Fachförderung: SATW unterstützt urbane Dialoge zu Nachhaltigkeit und Vermittlung

    Im Rahmen der Fachförderung unterstützt die SATW das Projekt «Dialogues urbains: durabilité et médiation». Es verbindet kulturelle und wissenschaftliche Vermittlung, nachhaltige Stadtentwicklung und projektbasiertes Lernen. Der Verein «Ville en tête» bringt Studierende und Dozierende der EPFL und der PH Waadt zusammen. Gemeinsam setzen sie sich mit den Herausforderungen unserer Lebensräume auseinander.
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Pharma-Start-ups in der Schweiz: Ökosystem, Innovation und gravierende Lücken

    Pharmazeutische Innovation entsteht selten im Labor allein – sie braucht ein ganzes Netzwerk. Die SATW hat zwei Expertinnen befragt und zeigt in diesem Artikel unterschiedliche Perspektiven auf das Schweizer Life-Sciences-Ökosystem: Katja Jenni-Szaloky vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt schildert, wie der Kanton Rahmenbedingungen schafft; und Julia Biwer, COO und Mitgründerin von Abbmira Therapeutics, berichtet, wie sich ein junges Basler Biotech-Start-up darin bewegt und wo es an seine Grenzen stösst.
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    «Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

    Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
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