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Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Akademien unterstützen Covid-19 Science Taskforce weiterhin

Marcel Tanner, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, zieht sich im Rahmen der Neuorganisation der Task force als Leiter der Expertengruppe Public Health der Covid-19 Science Taskforce des Bundes zurück. «Die Arbeit vor allem auch in der Public Health Gruppe war spannend. Es war schön zu sehen, wie wir es immer wieder geschafft haben, innert kürzester Zeit gemeinsam und transdisziplinär Grundlagen und Handlungsoptionen für drängende politische Massnahmen zu erarbeiten.» Er gebe das Mandat nun ab, weil er nach dem Aufbau der Taskforce als Präsident der Akademien ein Doppelmandat vermeiden wolle. «Die Covid-19 Taskforce funktioniert gut und nun bin ich zusammen mit den Präsidenten von Nationalfonds, swissuniversities und ETH-Rat wieder in der Rolle der vier tragenden Säulen des Wissenschaftssystems». Dass die Politik nicht immer sofort alles umsetzen könne, liege in der Natur der Sache. «Wissenschaft und Politik haben unterschiedliche Realitäten. Die Wissenschaft kann aufzeigen, wie Massnahmen wirken oder was ohne Massnahmen passiert.» Als Präsident der Akademien bleibe er mit der Covid-19 Science Taskforce auch künftig eng und unterstützend verbunden.

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

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    Wieviel könnte ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz kosten und wie betrifft das die öffentliche Hand?

    Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Kosten und Finanzierungsrisiken beim Bau eines Kernkraftwerks in der Schweiz anhand internationaler Erfahrungswerte und von Schätzungen analysiert. Demnach sind die Unsicherheiten gross: Der Bau eines neuen Kernkraftwerks (KKW) inklusive Finanzierungskosten während der Bauzeit könnte je nach Grösse und Kostenentwicklung rund fünfzehn Milliarden Franken, aber auch das Dreifache kosten. Ein Neubau wäre voraussichtlich nur mit wesentlicher staatlicher Unterstützung finanzierbar, wie die Akademien in einem neuen Bericht festhalten.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Das PFAS-Dilemma: Warum Ersatz und Ausstieg zum Generationenprojekt werden

    Die Schlagzeilen zu PFAS häufen sich: Die Stoffgruppe, die lange unbemerkt blieb, ist überall – selbst in Nahrungsmitteln sowie im Körper von Mensch und Tier – und sie verschwindet nicht einfach. Während Umwelt- und Konsumentenschützer:innen auf ein schnelles Ende der Belastung drängen, sucht die Industrie nach Alternativen für Schlüsseltechnologien. Der Weg in eine PFAS-freie Zukunft ist jedoch ein Generationenprojekt, das Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft über Jahrzehnte fordern wird. Im Gespräch mit der SATW erklären Manfred Heuberger (Empa), Martin Scheringer (ETH Zürich) und Dominique Werner (Scienceindustries), welches die grössten Herausforderungen im Umgang mit PFAS sind.
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Warum wir einem Lift vertrauen, aber einer KI noch nicht

    Im Alltag verlassen wir uns oft auf Technik, ohne kritisch darüber nachzudenken. Normen schaffen dafür gemeinsame Regeln. Bei künstlicher Intelligenz werden diese Regeln besonders wichtig, weil sie Sicherheit, Vertrauen und Marktzugang mitbestimmen.
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