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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Übersicht und Möglichkeiten zur Verbesserung des Werk- und Denkplatzes Zürich im Feld «Autonome Systeme»

Im Auftrag der Standortförderung des Kantons Zürich hat die SATW eine Forschungsübersicht erstellt. Diese Übersicht diente als Grundlage für einen Workshop, an dem Handlungsmöglichkeiten für eine umsichtige Standortpolitik diskutiert wurden. Was sind autonome Systeme? Autonome Systeme sind Systeme, etwa Maschinen und Prozesse, die zumindest teilweise selbstständig situationsbedingte Entscheide treffen können. Solche Systeme basieren auf kontinuierlichen Messungen mit Sensoren sowie auf künstlicher Intelligenz. Sie agieren weitgehend eigenständig und können auch mit unvorhergesehenen Situationen umgehen. Eine ausführliche Besprechung autonomer Systeme samt Einschätzung findet sich im Technology Outlook 2021. Autonome Systeme fordern unser Denken heraus Das Aufkommen von informationstechnischen Systemen, die eigenständig agieren und auch bei unvorhergesehenen Situationen reagieren können, fordern unsere bisherigen Denkmuster heraus. Damit Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig bleiben, braucht es, so Joachim Buhmann, Professor für künstliche Intelligenz an der ETH, «mehr pragmatische Kreativität und weniger ideologische Normativität.» Wesentlich sei auch, dass wir lernen müssen, ausserhalb des vermeintlichen alternativlosen Rahmens zu denken. Der Werk- und Denkplatz Zürich bietet gute Bedingungen Bereits heute gibt es in Zürich eine beträchtliche Anzahl an akademischen Forschungsgruppen und Unternehmen, die sich auf dem Feld der autonomen Systeme betätigen. Roland Siegwart, Professor für autonome Systeme an der ETH, beschreibt die gegenwärtige Landschaft wie folgt: «In Zürich gibt es ein wachsendes Netzwerk an Firmen und Start-Ups, die an der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz arbeiten und innovative Anwendungen auf den Markt bringen». Ein Blick auf die ausgeschriebenen Stellen im Juli 2021 zeigt, dass das Fachgebiet wächst. So waren im Bereich der autonomen Systeme und angrenzender Tätigkeitsgebiete etwas über 1000 Stellen offen. Aber auch international kann Zürich punkten. Der hohe Lebensstandard ziehe spezialisierte Fachpersonen aus der ganzen Welt an, so Abraham Bernstein, Professor für Informatik an der Universität Zürich. Dennoch sehen sich viele Spin-offs mit der Herausforderung rund um Finanzierung und Marktzugang konfrontiert. Viele Neugründungen wandern nach den ersten Jahren ab in der Hoffnung, auf günstigere Bedingungen zu treffen. Wie können die Bedingungen für Start-ups verbessert werden? Im Gespräch fordert Thilo Stadelmann «die Bildung von Ökosystemen aus Grossunternehmen, Start-ups und den Hochschulen». Des Weiteren ist es ihm ein Anliegen, dass institutionelle Hürden abgebaut werden. Für Fachhochschulen müsse es leichter werden, ihre Absolventinnen und Absolventen an den Universitäten oder ETHs unterzubringen. Thilo Stadelmann bringt seine Ideen denn auch am Kick-off-Event im Innovationspark Dübendorf ein. Der Workshop wurde von der SATW und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich AWA organisiert. Diskutiert wurden Fragen nach Akzeptanz und Akzeptabilität, Anforderungen an mögliche Testumgebungen gesammelt sowie die Probleme bei und mit der Finanzierung von Forschung und Entwicklung identifiziert. Ziel dieser Diskussionen ist das Gründen von Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Verbänden und Verwaltung. Denn nur vermittels einer umsichtigen Standortpolitik lassen sich die Herausforderungen, mit denen Start-ups und innovative KMUs konfrontiert sind, lösen. Forschungsübersicht Autonome Systeme Zum Anlass
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    «Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

    Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
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    Verstehen, hacken, verändern: 38 Mädchen erobern die Welt der Technik

    Ihre erste Sommerferienwoche im Labor statt in der Badi: Vom 6. bis 10. Juli verbrachten 38 Mädchen aus 13 Kantonen das Swiss TecLadies Camp in Brunnen und tauchten in die Welt von künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Ethical Hacking ein. Das Camp will junge Frauen für technische Berufe begeistern und räumt dabei mit hartnäckigen Vorurteilen auf.
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    A look back at SSH Energy 2026 and the special session co-hosted by the td-net

    td-net co-hosted a special session at the 6th Swiss Social Sciences and Humanities Energy Research Workshop (SSH Energy 2026), which took place in mid-June and adresses various actors from inter- and transdisciplinary fields.

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