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Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Neue Mehrjahresplanung 2025-2028 für den Akademienverbund

Breit abgestützt hat der Akademienverbund mit seinen sechs Einheiten, neun Forschungsinfrastrukturen, den rund 100 Kommissionen und 157 Fachgesellschaften die vorliegende Mehrjahresplanung 2025–2028 verfasst. Deren Struktur, Themen und Ziele wurden im vergangenen und im laufenden Jahr in fünf Workshops systematisch erarbeitet. Beteiligt waren die PräsidentInnen sowie die GeschäftsführerInnen der Einheiten, die Delegierten, wissenschaftliche Mitarbeitende sowie die Kommunikationsverantwortlichen.

 

Die Vielfalt der zu bearbeitenden Objekte und Themen sowie das breite Spektrum der Disziplinen, Methoden, Erkenntnisziele und Wissensbestände konnten in sechs Schwerpunkten gebündelt werden. Dabei wurden die Alleinstellungsmerkmale des Akademienverbundes konsequent herausgearbeitet: die Verbindung zwischen Theorie und Praxis; Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die sich im Milizsystem engagieren; bewegliche Scharniere zwischen verschiedenen Disziplinen sowie zwischen Grundlagenforschung und angewandter und orientierter Forschung.

 

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    «In der Schweiz legt man Geld lieber auf die Bank»: Julia Biwer über Risikokultur, virtuelle Start-ups und die stille Abhängigkeit des Standorts Basel

    Eine Biotech-Firma ohne Labor? Was nach einem Widerspruch klingt, ist für Abbmira Therapeutics das klügste Geschäftsmodell. Das Basler Start-up entwickelt einen Wirkstoff gegen Krebs und setzt dabei komplett auf externe Expert:innen aus dem Life-Sciences-Cluster Basel. Julia Biwer, COO und Mitgründerin, spricht im Interview mit der SATW darüber, warum dieses Modell funktioniert, weshalb Risikokapital in der Schweiz schwer zu finden ist und was das über die Schweizer Innovationskultur verrät.
  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

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    Wieviel könnte ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz kosten und wie betrifft das die öffentliche Hand?

    Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Kosten und Finanzierungsrisiken beim Bau eines Kernkraftwerks in der Schweiz anhand internationaler Erfahrungswerte und von Schätzungen analysiert. Demnach sind die Unsicherheiten gross: Der Bau eines neuen Kernkraftwerks (KKW) inklusive Finanzierungskosten während der Bauzeit könnte je nach Grösse und Kostenentwicklung rund fünfzehn Milliarden Franken, aber auch das Dreifache kosten. Ein Neubau wäre voraussichtlich nur mit wesentlicher staatlicher Unterstützung finanzierbar, wie die Akademien in einem neuen Bericht festhalten.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Das PFAS-Dilemma: Warum Ersatz und Ausstieg zum Generationenprojekt werden

    Die Schlagzeilen zu PFAS häufen sich: Die Stoffgruppe, die lange unbemerkt blieb, ist überall – selbst in Nahrungsmitteln sowie im Körper von Mensch und Tier – und sie verschwindet nicht einfach. Während Umwelt- und Konsumentenschützer:innen auf ein schnelles Ende der Belastung drängen, sucht die Industrie nach Alternativen für Schlüsseltechnologien. Der Weg in eine PFAS-freie Zukunft ist jedoch ein Generationenprojekt, das Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft über Jahrzehnte fordern wird. Im Gespräch mit der SATW erklären Manfred Heuberger (Empa), Martin Scheringer (ETH Zürich) und Dominique Werner (Scienceindustries), welches die grössten Herausforderungen im Umgang mit PFAS sind.
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