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Akademien der Wissenschaften Schweiz

Sehr grosse Forschungsinfrastrukturen: politische Fragen und Optionen

Bewährte Praktiken für die Einrichtung sehr grosser Forschungsinfrastrukturen (Very Large Research Infrastructures VLRI), Optionen für die Verbesserung ihres Betriebs und strategische Überlegungen: Dies der Inhalt eines neuen OECD-Berichts für Manager, Geldgeber und Entscheidungsträger.

Erarbeitet wurde der Bericht von einer Expertengruppe des Global Science Forum (GSF), die mehr als 60 VLRI untersuchte und Interviews mit Interessenvertretern führte. Delegiert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz war der Astrophysiker Willy Benz von der Universität Bern Co-Vorsitzender der Gruppe.

VLRI sind einzigartige, komplexe Unternehmungen mit starker internationaler Dimension. Entwicklungen im politischen, sozioökonomischen und wissenschaftlichen Umfeld stellen deren Planung und Management jedoch in Frage. Wie Willy Benz feststellt: «Haushaltszwänge und die Erwartung, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, führen dazu, dass VLRI über die Produktion von Wissenschaft auf Weltniveau hinaus Wirkung zeigen müssen: sozioökonomischer Nutzen, Talent- und Kompetenzentwicklung, Kapazitätsaufbau und Öffentlichkeitsarbeit sind einige Beispiele».

Das Global Science Forum bietet hochrangigen Vertreter:innen der OECD-Mitgliedsländer Gelegenheit zu Konsultationen mit dem Ziel, die Verbesserung der Wissenschaftspolitik dieser Länder zu unterstützen und von den Vorteilen internationaler Zusammenarbeit zu profitieren.

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Brennpunkt Klima Schweiz 2026

    Wo steht die Schweiz im Umgang mit dem Klimawandel? Der neueste Bericht der Akademien der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) liefert eine Antwort auf diese Frage. Ausserdem ordnet er künftige Risiken des Klimawandels ein und stellt eine breite Palette an wissenschaftlich erwiesenen wirksamen Handlungsoptionen für Klimaschutz und -anpassung bereit.

  • Akademien der Wissenschaften Schweiz

    MINT-Stimmungsbarometer 2025

    Im Auftrag der ETH Zürich und mit finanzieller Unterstützung der Hirschmann-Stiftung führte gfs.bern eine repräsentative Langzeitstudie zur MINT-Wahrnehmung in der Schweiz durch.

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Biodiversität in der Schweiz verstehen und gestalten

    Der vorliegende Bericht stellt den Zustand und die Veränderungen der Biodiversität in der Schweiz übersichtlich und differenziert dar. Gestützt auf Daten, Studien und Expertenwissen beschreibt er, wie sich die biologische Vielfalt in den verschiedenen Lebensräumen entwickelt hat. Der Fokus liegt auf den Veränderungen in den letzten 15 Jahren. Der Bericht zeigt zudem, welche Faktoren die Biodiversität derzeit am stärksten beeinflussen und welche Ereignisse in Politik und Gesellschaft dafür wichtig waren. Und er legt dar, wie wir die Weichen stellen können, damit kommende Generationen eine reichhaltige und funktionsfähige Biodiversität als Lebensgrundlage vorfinden.

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