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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

Klimawandel und Biodiversitätsverlust gemeinsam angehen

SWISS ACADEMIES FACTHSEETS, VOL. 16. NO 3, 2021

Der Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt stellen eine Bedrohung für die Menschheit dar. Beide Krisen hängen zusammen, verstärken sich gegenseitig und müssen darum auch gemeinsam angegangen werden. Dafür ist eine Vielzahl aufeinander abgestimmter Vorgehensweisen sowie systemisches Denken und Handeln nötig. Massnahmen gegen Klimawandel und Biodiversitätsverlust können sich gegenseitig unterstützen. Ohne Abstimmung besteht hingegen das Risiko, dass unbeabsichtigte Wirkungen und Zielkonflikte die Krisen noch verschärfen. Am wirkungsvollsten sind Massnahmen gegen die grundsätzliche Ursache beider Krisen: unsere nicht nachhaltige Lebensweise. Dies bedingt einen grundlegenden Wandel hin zu einem Ressourcenverbrauch, der die Belastbarkeitsgrenzen der Erde respektiert. Die Schweiz trägt im In- und Ausland überdurchschnittlich zu beiden Krisen bei, leidet aber auch stark unter deren Folgen. Sie hat deshalb nicht nur eine grosse internationale Verantwortung, sondern auch ein hohes Eigeninteresse, beim Schutz des Klimas und der Biodiversität voranzugehen.

 

Ismail SA, Geschke J, Kohli M et al. (2021) Klimawandel und Biodiversitätsverlust gemeinsam angehen. Swiss Academies Factsheet 16 (3). DOI: 10.5281/zenodo.5145144

 

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Baukosten und Finanzierung von neuen Kernkraftwerken in der Schweiz

    Der vorliegende Bericht bietet eine detailliertere Analyse über die beobachtete Entwicklung der Baukosten von neuen KKW und erörtert die möglichen Kosten eines allfälligen Neubaus in der Schweiz sowie deren Unsicherheiten. Zudem werden aktuelle Finanzierungsmodelle in Europa sowie die mit einem Bau verbundenen finanziellen Risiken für den Staat und die Wirtschaft dargestellt.

  • Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

    MINT 2026: Wo die Schweiz heute steht

    Zwölf Jahre nach dem ersten MINT-Nachwuchsbarometer zeigt die neue Ausgabe 2026: Das Interesse an MINT ist weitgehend stabil geblieben, Stereotype halten sich hartnäckig und Frauen unterschätzen ihre eigenen Kompetenzen. Gleichzeitig gibt es differenziertere Befunde als erwartet und klare Stellschrauben.

  • Swiss Platform Ageing Society

    Altern in der Schweiz: Welche Politik für morgen?

    Welche Herausforderungen werden die Alterspolitik in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren prägen?

    Der neue Bericht der Swiss Platform Ageing Society und der ZHAW bündelt die Perspektiven von Fachorganisationen, Wissenschaft, Politik und Praxis. Im Fokus stehen Themen wie psychische Gesundheit, integrierte Versorgung, Einsamkeit und soziale Isolation, die von den beteiligten Akteur·innen als besonders dringlich eingestuft werden.

    Der Bericht liefert damit wertvolle Impulse für die laufende Erneuerung der nationalen Altersstrategie und fördert den Dialog über die Zukunft des Alterns in der Schweiz.

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