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Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW

Archéologie et aménagement du territoire - Histoire et épistémologie de la sauvegarde du patrimoine, sous l'angle du développement durable

Angesichts der aktuellen ökologischen Herausforderungen muss die archäologische Forschung einen Platz im Zentrum der Raumplanungs-Doktrinen einnehmen. Der vorliegende Essay soll die wissenschaftliche Legitimität einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen ArchäologInnen und AkteurInnen der Territorialentwicklung aufzeigen. Er stellt theoretische Überlegungen an, die sich auf die Geschichte der archäologischen Praxis seit der frühen Neuzeit stützen, und zeigt die entscheidenden epistemologischen Veränderungen auf, welche die Umsetzung der Malta-Konvention um die Jahrtausendwende mit sich brachte.

 

Die langfristige Erfahrung des Wandels ist heutzutage, den Grundsätzen der präventiven Archäologie entsprechend, eine Bereicherung für den Erhalt des Kultur- und Naturerbes. Der gesamte Raum wird sowohl als kognitive wie auch als symbolische Ressource betrachtet, wobei die übliche Unterscheidung zwischen «kulturell» und «natürlich» verblasst. Die Archäologie kann, indem sie die Ebene der Zeitlichkeit ins Spiel bringt, die Raumplanung von unserer konsumorientierten Wahrnehmung des Raumes befreien und so einen wertvollen Beitrag zu den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

 

Kaeser, Marc-Antoine (2022) : Archéologie et aménagement du territoire. Histoire et épistémologie de la sauvegarde du patrimoine, sous l’angle du développement durable, éd. par l’ASSH (Conférence de l’Académie XXIX / Swiss Academies Communications 17,3).

DOI: doi.org/10.5281/zenodo.6497747

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Brennpunkt Klima Schweiz 2026

    Wo steht die Schweiz im Umgang mit dem Klimawandel? Der neueste Bericht der Akademien der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) liefert eine Antwort auf diese Frage. Ausserdem ordnet er künftige Risiken des Klimawandels ein und stellt eine breite Palette an wissenschaftlich erwiesenen wirksamen Handlungsoptionen für Klimaschutz und -anpassung bereit.

  • Akademien der Wissenschaften Schweiz

    MINT-Stimmungsbarometer 2025

    Im Auftrag der ETH Zürich und mit finanzieller Unterstützung der Hirschmann-Stiftung führte gfs.bern eine repräsentative Langzeitstudie zur MINT-Wahrnehmung in der Schweiz durch.

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Biodiversität in der Schweiz verstehen und gestalten

    Der vorliegende Bericht stellt den Zustand und die Veränderungen der Biodiversität in der Schweiz übersichtlich und differenziert dar. Gestützt auf Daten, Studien und Expertenwissen beschreibt er, wie sich die biologische Vielfalt in den verschiedenen Lebensräumen entwickelt hat. Der Fokus liegt auf den Veränderungen in den letzten 15 Jahren. Der Bericht zeigt zudem, welche Faktoren die Biodiversität derzeit am stärksten beeinflussen und welche Ereignisse in Politik und Gesellschaft dafür wichtig waren. Und er legt dar, wie wir die Weichen stellen können, damit kommende Generationen eine reichhaltige und funktionsfähige Biodiversität als Lebensgrundlage vorfinden.

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