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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Unser wichtigstes Gut

Der grösste Wert eines Unternehmens und dennoch der einzige Vermögenswert, der nicht in der Bilanz eines Unternehmens auftaucht, sind seine Mitarbeiter:innen. Die Suche nach qualifiziertem Personal stellt gerade für Technologieunternehmen eine echte Herausforderung dar. Aktuelle Beispiele, wie kurzfristig qualifiziertes Personal für die Impfstoffproduktion einzustellen, haben die Diskrepanz zwischen Wachstum unserer Industrie und der Fähigkeit unseres Ausbildungssystems, genügend Fachkräfte bereitzustellen, deutlich gemacht. Ein Teil der Lösung liegt in der Förderung des technischen Nachwuchses, d.h. die Neugier von Jugendlichen, insbesondere von jungen Frauen, zu wecken, sich für eine technische Ausbildung in den MINT-Fächern zu entscheiden. In diesem Zusammenhang kommt das Programm SwissTecLadies, das wir seit 2018 durchführen, voll zum Tragen. Das entspricht der Positionierung der SATW als Bindeglied zwischen der Bildung, unseren industriellen Akteuren und der Gesellschaft. Am 3. September 2022 eröffnen die SATW und ihre Partner;innen die dritte Ausgabe des Mentoring-Programms, dessen Auswirkungen nicht nur der Industrie, sondern unserer gesamten Gesellschaft zugute kommen. Während 9 Monaten werden 119 Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren aus der gesamten Schweiz dabei unterstützt, einen vertieften Einblick in die Vielfalt der Technik zu gewinnen. Wie ein bekanntes Sprichwort sagt, es braucht ein Dorf, um ein Kind grosszuziehen. Wir von der SATW freuen uns, dank unseres Expert:innen- und Partner:innen-Netzwerks Teil dieser grossen Aufgabe zu sein. Denn unser wichtigstes Gut verdient unsere gesamte Aufmerksamkeit.
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    «Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

    Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
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    Verstehen, hacken, verändern: 38 Mädchen erobern die Welt der Technik

    Ihre erste Sommerferienwoche im Labor statt in der Badi: Vom 6. bis 10. Juli verbrachten 38 Mädchen aus 13 Kantonen das Swiss TecLadies Camp in Brunnen und tauchten in die Welt von künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Ethical Hacking ein. Das Camp will junge Frauen für technische Berufe begeistern und räumt dabei mit hartnäckigen Vorurteilen auf.
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    A look back at SSH Energy 2026 and the special session co-hosted by the td-net

    td-net co-hosted a special session at the 6th Swiss Social Sciences and Humanities Energy Research Workshop (SSH Energy 2026), which took place in mid-June and adresses various actors from inter- and transdisciplinary fields.

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