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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Technology for society – Chancen und Herausforderungen

Die rasant fortschreitende technologische Entwicklung bietet unzählige Chancen für die Gesellschaft, von Solarzellen zur Energiegewinnung bis zur KI-Unterstützung im Einzelhandel. Doch wie stellen wir sicher, dass die technologische Integration menschen- und umweltfreundlich ist? Konform zu ihrem Slogan «Technology for Society» setzt sich die SATW in diesem Sinne ein. Sie begleitet die Entwicklung neuer Technologien und sorgt für eine umfassende Technologiebewertung, um sicherzustellen, dass diese der industriellen und gesellschaftlichen Entwicklung zugutekommen. Ein Beispiel für die Anwendung von Technologie in der Gesellschaft ist die Blockchain-Technologie. Ursprünglich für den Finanzsektor entwickelt, hat sie längst auch in anderen Bereichen wie der Medizin Anwendung gefunden. Auch Roboter werden nicht mehr nur in der Fertigungsindustrie eingesetzt, sondern unterstützen mittlerweile auch die Pflege älterer Menschen. Drohnen finden ihren Einsatz nicht mehr nur zur Überwachung, sondern unterstützen auch unsere Landwirte bei der Ernte. All diese Entwicklungen bieten weitreichende Chancen für die Gesellschaft, müssen aber sorgfältig bewertet und eingesetzt werden, um Risiken zu minimieren und negative Auswirkungen zu vermeiden. Die SATW ist global vernetzt und setzt sich mit ihrem interdisziplinären und unabhängigen Netzwerk von Expert:innen für eine Technologiebewertung ein, um sicherzustellen, dass die technologische Entwicklung im Einklang mit unseren Werten und Zielen steht. Dabei stehen die Menschen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt und sollen von den Möglichkeiten profitieren, die Technologien eröffnen. Durch die Förderung des Nachwuchses wie auch der Forschung und Entwicklung trägt die SATW dazu bei, die Schweiz im technologischen Universum zu positionieren und sicherzustellen, dass die technologische Entwicklung der Gesellschaft zugutekommt. Fazit: Technologie bietet immense Chancen für die Gesellschaft, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Durch eine umfassende Technologiebewertung und sorgfältige Integration können wir sicherstellen, dass die technologische Entwicklung im Einklang mit unseren Werten und Zielen steht und der Wirtschaft und Gesellschaft zugutekommt. Die SATW setzt sich dafür ein, dass wir diese Chancen nutzen und gleichzeitig die Risiken minimieren. Kommen Sie an den SATW-Jahreskongress 2023, wo wir «Versorgungssicherheit – technische Souveränität» anhand der Beispiele «Daten – künstliche Intelligenz» und «Energie» diskutieren.
  • Junge Akademie Schweiz JAS

    Blog

    Ein Grenzgänger zwischen Forschung und Praxis

    Er bringt Menschen in- und ausserhalb der Wissenschaft zusammen - und will damit dazu beitragen, dass wir dem Klimawandel besser begegnen können: Benjamin Hofmann, Forscher am TdLab der ETH Zürich. Als Mitglied der Jungen Akademie Schweiz liegt ihm insbesondere die Lehre am Herzen.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

    News

    Mehr Schweizer Forschung ins All: Florian Kehl über den Aufbau von Weltraummissionen an der ETH Zürich

    Vier Teleskope, die sehr lichtschwache Galaxien extrem lange stabil anvisieren müssen, Detektoren, die dabei bei rund –130 Grad Celsius konstant bleiben: Das Weltraumteleskop ARRAKIHS ist technisch am Limit gebaut. Im Juni 2026 hat die Europäische Weltraumorganisation ESA die Mission zur Umsetzung freigegeben – mit einem Schweizer Beitrag, für den Florian Kehl bis Ende 2025 verantwortlich war. Damit solche Beteiligungen keine Einzelfälle bleiben, braucht es neben guter Forschung auch Strukturen, schlanke Prozesse und Personen, die ganze Missionen auf die Beine stellen. Genau daran arbeitet Kehl heute als Director Space Research Initiatives bei ETH Zurich | Space. Im Gespräch mit der SATW erklärt er, was ARRAKIHS technisch so anspruchsvoll macht, wie kompetitiv die Schweiz um Führungsrollen in europäischen Missionen wirklich ist und warum die Suche nach ausserirdischem Leben für ihn kurz vor einer Antwort stehen könnte.
  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Medienmitteilung

    Warum Uran im Arktischen Ozean treibt und Grönlands Gletscher kalben

    Wie verändern sich die Prozesse im Arktischen Ozean mit dem Klimawandel? Warum brechen Eismassen von Grönlands Gletschern ins Meer? Für ihre Forschung zu diesen Fragen erhalten zwei junge Forschende den Prix de Quervain, der dieses Jahr für herausragende Polarforschung vergeben wird. Sie tragen dazu bei, wichtige Prozesse in der Arktis besser zu verstehen und verlässlicher abzuschätzen, wie diese sich auf das weltweite Klima auswirken.

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