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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Swissmedic feiert 20-Jahr-Jubiläum – ein Anlass, einen Blick auf ihre Herausforderungen zu werfen

Als unser Gesundheitsminister Alain Berset kürzlich mit lobenden Worten Swissmedic gratulierte: «Swissmedic ist eine der angesehensten Aufsichtsbehörden der Welt», erinnerte der CEO von Roche Severin Schwan daran, dass es für die Wirtschaft von Bedeutung ist, sich auf eine starke und glaubwürdige Schweizer Kontroll- und Zulassungsbehörde stützen zu können. Wir vergessen es allzu oft: Swissmedic stellt ihre Kompetenzen in den Dienst unseres Vertrauens in Heilmittel. Bei schönem Wetter ist sie der breiten Öffentlichkeit unbekannt, doch während der Pandemie wurde ihre Tätigkeit in den Medien stark beachtet, da sie für die Zulassung der neuen Impfstoffe zuständig war, auf welche die Bevölkerung wartete. Die Botschaft von Severin Schwan wies sehr deutlich auf die zu vermeidenden Stolpersteine hin, darunter jede Langsamkeit im Zulassungsverfahren oder ein zu konservativer Approach bei der Risiko-Nutzen-Bewertung. All dies könnte dazu führen, dass die ersten Zulassungen aus der Schweiz in «fortschrittlichere» Länder verlagert werden und die Grundlagenforschung geschwächt wird, welche das Herzstück der pharmazeutischen Dynamik in der Schweiz ist. Als er feststellte, dass die Zahl der klinischen Studien in der Schweiz um fast 50 Prozent zurückgegangen ist, erinnerte er auch daran, dass diese Studien ein Indikator für die Dynamik der medizinischen Forschung sind. Diese Botschaften könnten nicht passender sein. Sie fordern uns nicht nur dazu auf, unsere wissensbasierte Wirtschaft zu stärken, sondern auch darauf zu achten, dass alle Akteure des Ökosystems der pharmazeutischen Entwicklung unseren Ambitionen gerecht werden, um zu verhindern, dass wir die Pharmaindustrie, das Flaggschiff unserer Wirtschaft, nach und nach verlieren. Diese Überlegungen beschäftigen unseren Industrie-Beirat und erfordern unsere volle Aufmerksamkeit.
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    «Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

    Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
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    Verstehen, hacken, verändern: 38 Mädchen erobern die Welt der Technik

    Ihre erste Sommerferienwoche im Labor statt in der Badi: Vom 6. bis 10. Juli verbrachten 38 Mädchen aus 13 Kantonen das Swiss TecLadies Camp in Brunnen und tauchten in die Welt von künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Ethical Hacking ein. Das Camp will junge Frauen für technische Berufe begeistern und räumt dabei mit hartnäckigen Vorurteilen auf.
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    A look back at SSH Energy 2026 and the special session co-hosted by the td-net

    td-net co-hosted a special session at the 6th Swiss Social Sciences and Humanities Energy Research Workshop (SSH Energy 2026), which took place in mid-June and adresses various actors from inter- and transdisciplinary fields.

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