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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

Schweiz von europäischer Planung der Forschungsinfrastrukturen ausgeschlossen

Das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) wurde ins Leben gerufen, um einen kohärenten und strategieorientierten Ansatz für die Politikgestaltung im Bereich grosser Forschungsinfrastrukturen in Europa zu unterstützen. Da die Schweiz nicht am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe, assoziiert ist, wird die Schweizer ESFRI-Delegation einschliesslich der Schweizer Expert:innen in den strategischen Arbeitsgruppen (SWG) nicht mehr zu den ESFRI-Sitzungen und -Aktivitäten eingeladen. Die Schweiz verliere damit einen wichtigen Hebel, um die europäische Forschungslandschaft mitzugestalten, insbesondere im Bereich «Grosse Infrastrukturen», sagt Hans Rudolf Ott, Vorsitzender des Gremiums «Round Table on Swiss Representation in International Organisations and Research Infrastructures» (RoTIORI), organisiert von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. RoTIORI erwarte nun pragmatische Lösungen im Interesse der europäischen Forschungslandschaft.

  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

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    Wieviel könnte ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz kosten und wie betrifft das die öffentliche Hand?

    Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Kosten und Finanzierungsrisiken beim Bau eines Kernkraftwerks in der Schweiz anhand internationaler Erfahrungswerte und von Schätzungen analysiert. Demnach sind die Unsicherheiten gross: Der Bau eines neuen Kernkraftwerks (KKW) inklusive Finanzierungskosten während der Bauzeit könnte je nach Grösse und Kostenentwicklung rund fünfzehn Milliarden Franken, aber auch das Dreifache kosten. Ein Neubau wäre voraussichtlich nur mit wesentlicher staatlicher Unterstützung finanzierbar, wie die Akademien in einem neuen Bericht festhalten.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Das PFAS-Dilemma: Warum Ersatz und Ausstieg zum Generationenprojekt werden

    Die Schlagzeilen zu PFAS häufen sich: Die Stoffgruppe, die lange unbemerkt blieb, ist überall – selbst in Nahrungsmitteln sowie im Körper von Mensch und Tier – und sie verschwindet nicht einfach. Während Umwelt- und Konsumentenschützer:innen auf ein schnelles Ende der Belastung drängen, sucht die Industrie nach Alternativen für Schlüsseltechnologien. Der Weg in eine PFAS-freie Zukunft ist jedoch ein Generationenprojekt, das Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft über Jahrzehnte fordern wird. Im Gespräch mit der SATW erklären Manfred Heuberger (Empa), Martin Scheringer (ETH Zürich) und Dominique Werner (Scienceindustries), welches die grössten Herausforderungen im Umgang mit PFAS sind.
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Warum wir einem Lift vertrauen, aber einer KI noch nicht

    Im Alltag verlassen wir uns oft auf Technik, ohne kritisch darüber nachzudenken. Normen schaffen dafür gemeinsame Regeln. Bei künstlicher Intelligenz werden diese Regeln besonders wichtig, weil sie Sicherheit, Vertrauen und Marktzugang mitbestimmen.
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