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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Pflanzliche Proteine für ein nachhaltigeres Ernährungssystem: Mythos oder Realität?

Da ich meine Doktorarbeit an der ETH Zürich im Bereich Design von Bioreaktoren für die Kultivierung von tierischen und pflanzlichen Zellen vor 30 Jahren geschrieben habe, kann ich mich über die plötzliche Aktualität dieses Themas und vor allem über die Neuartigkeit der gestellten Fragen nur freuen. Damals gab es keine ökologischen Überlegungen, die diese Forschung diktierten. Die Herausforderungen waren andere. Die Industrie wollte keine klimatischen Belastungen, die sich auf die Kulturen auswirken könnten, und keine Krankheiten, die sie bedrohten. Bei den Tierkulturen ging es eindeutig um medizinische Aspekte, insbesondere um die Entwicklung einer Technologie zur Herstellung von Haut für Transplantationen.   Die Herstellung von «künstlichem Fleisch» wurde bereits erwähnt, allerdings nicht unter Verwendung von pflanzlichen Proteinen, sondern von Biomasse, die insbesondere unter Verwendung von Kohlenwasserstoffen hergestellt wird. Davon sind wir heute weit entfernt und die Optionen für Flexitarier sind real. Da ich im Rahmen der Einweihung des neuen Genfer Werks von Firmenich, diesem Schweizer Flaggschiff im Bereich der Aromen und Düfte, echte falsche Burger und echte pflanzliche Nuggets verkostet habe, kann ich die verblüffende Ähnlichkeit zwischen alternativen pflanzlichen Produkten und originalen Fleischprodukten nur bestätigen.   Pflanzliche Proteine für ein nachhaltigeres Ernährungssystem? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Swiss Food Week, für die wir Ihnen verschiedene Beiträge zusammengestellt haben und während der Sie die Möglichkeit haben Veranstaltungen, Workshops und Degustationen zu besuchen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich über neue Proteinquellen und eine Reihe von Lebensmitteltechnologien zu informieren, die derzeit entwickelt werden.   Zur Swiss Food Week  Veranstaltungen 
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    «Ich setze mich dafür ein, dass andere frei wählen können» – Eleonore Poli spricht über den Weltraum, Innovation und die Kraft von Vorbildern

    Eleonore Poli, Ingenieurin und Materialwissenschaftlerin in Neuenburg, untersucht, wie Weltraumtechnologien auf der Erde genutzt werden können, und bereitet sich gleichzeitig auf ihren eigenen Weltraumflug vor. Als Analogastronautin hat sie bereits mehrere Simulationsmissionen unter extremen Bedingungen absolviert. Parallel zu ihrer Forschung engagiert sie sich als Mentorin bei Swiss TecLadies, dem nationalen Nachwuchsförderungsprogramm der SATW, das junge Frauen dazu ermutigt, sich für Berufe in den Bereichen Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu entscheiden. In diesem Interview spricht sie über ihre Visionen, die Zukunft der Raumfahrt und erklärt, warum Vorbilder für die jüngeren Generationen so wichtig sind.
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    «In der Schweiz legt man Geld lieber auf die Bank»: Julia Biwer über Risikokultur, virtuelle Start-ups und die stille Abhängigkeit des Standorts Basel

    Eine Biotech-Firma ohne Labor? Was nach einem Widerspruch klingt, ist für Abbmira Therapeutics das klügste Geschäftsmodell. Das Basler Start-up entwickelt einen Wirkstoff gegen Krebs und setzt dabei komplett auf externe Expert:innen aus dem Life-Sciences-Cluster Basel. Julia Biwer, COO und Mitgründerin, spricht im Interview mit der SATW darüber, warum dieses Modell funktioniert, weshalb Risikokapital in der Schweiz schwer zu finden ist und was das über die Schweizer Innovationskultur verrät.
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    Wieviel könnte ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz kosten und wie betrifft das die öffentliche Hand?

    Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Kosten und Finanzierungsrisiken beim Bau eines Kernkraftwerks in der Schweiz anhand internationaler Erfahrungswerte und von Schätzungen analysiert. Demnach sind die Unsicherheiten gross: Der Bau eines neuen Kernkraftwerks (KKW) inklusive Finanzierungskosten während der Bauzeit könnte je nach Grösse und Kostenentwicklung rund fünfzehn Milliarden Franken, aber auch das Dreifache kosten. Ein Neubau wäre voraussichtlich nur mit wesentlicher staatlicher Unterstützung finanzierbar, wie die Akademien in einem neuen Bericht festhalten.

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