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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Pflanzliche Proteine für ein nachhaltigeres Ernährungssystem: Mythos oder Realität?

Da ich meine Doktorarbeit an der ETH Zürich im Bereich Design von Bioreaktoren für die Kultivierung von tierischen und pflanzlichen Zellen vor 30 Jahren geschrieben habe, kann ich mich über die plötzliche Aktualität dieses Themas und vor allem über die Neuartigkeit der gestellten Fragen nur freuen. Damals gab es keine ökologischen Überlegungen, die diese Forschung diktierten. Die Herausforderungen waren andere. Die Industrie wollte keine klimatischen Belastungen, die sich auf die Kulturen auswirken könnten, und keine Krankheiten, die sie bedrohten. Bei den Tierkulturen ging es eindeutig um medizinische Aspekte, insbesondere um die Entwicklung einer Technologie zur Herstellung von Haut für Transplantationen.   Die Herstellung von «künstlichem Fleisch» wurde bereits erwähnt, allerdings nicht unter Verwendung von pflanzlichen Proteinen, sondern von Biomasse, die insbesondere unter Verwendung von Kohlenwasserstoffen hergestellt wird. Davon sind wir heute weit entfernt und die Optionen für Flexitarier sind real. Da ich im Rahmen der Einweihung des neuen Genfer Werks von Firmenich, diesem Schweizer Flaggschiff im Bereich der Aromen und Düfte, echte falsche Burger und echte pflanzliche Nuggets verkostet habe, kann ich die verblüffende Ähnlichkeit zwischen alternativen pflanzlichen Produkten und originalen Fleischprodukten nur bestätigen.   Pflanzliche Proteine für ein nachhaltigeres Ernährungssystem? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Swiss Food Week, für die wir Ihnen verschiedene Beiträge zusammengestellt haben und während der Sie die Möglichkeit haben Veranstaltungen, Workshops und Degustationen zu besuchen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich über neue Proteinquellen und eine Reihe von Lebensmitteltechnologien zu informieren, die derzeit entwickelt werden.   Zur Swiss Food Week  Veranstaltungen 
  • Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW

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    Neurowissenschaften: Robert-Bing-Preis für zwei herausragende Forscher

    Zwei herausragende Neurowissenschaftler erhalten den Robert-Bing-Preis 2026: Eduardo Martin Moraud, Assistenzprofessor an der EPFL, wird für seine translationale Forschung zu Bewegungsstörungen bei Morbus Parkinson geehrt. Aiman S. Saab, Professor an der Universität Zürich, liefert mit seiner Arbeit grundlegende Erkenntnisse darüber, wie das Zusammenspiel von Gliazellen und Neuronen zur Erhaltung der Hirnfunktionen beiträgt. Der Preis ist mit jeweils 30’000 CHF dotiert.

  • Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

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    Beitritt zur International Coalition for Science, Research and Innovation in Ukraine

    Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sind der International Coalition for Science, Research and Innovation in Ukraine beigetreten. Diese wurde im Rahmen der Ukraine Recovery Conference im Juli 2025 in Rom ins Leben gerufen und bietet eine Plattform für eine koordinierte Unterstützung des Wiederaufbaus des Wissenschafts- und Innovationssystems in der Ukraine. Die Schweiz ist durch das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und die Akademien der Wissenschaften Schweiz in der Koalition vertreten. Mit dem Beitritt zur Koalition bringen die Akademien ihre Solidarität mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Ukraine zum Ausdruck und unterstützen den fachlichen Austausch im Kontext der Koalition.

    Medienmitteilung des Bundes

  • Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW

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    Der SAMW-Senat wächst um neun Mitglieder

    Wie jedes Jahr hat die Frühjahrssitzung dem Senat die Gelegenheit geboten, den Kreis seiner Mitglieder zu erweitern. Am 18. Juni wurden neun Personen als neue ordentliche Mitglieder gewählt, die verschiedene Fachrichtungen und Institutionen vertreten. Wir heissen alle herzlich willkommen und freuen uns über noch mehr Expertise in unserem obersten Stiftungsorgan.

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