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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Pflanzliche Proteine für ein nachhaltigeres Ernährungssystem: Mythos oder Realität?

Da ich meine Doktorarbeit an der ETH Zürich im Bereich Design von Bioreaktoren für die Kultivierung von tierischen und pflanzlichen Zellen vor 30 Jahren geschrieben habe, kann ich mich über die plötzliche Aktualität dieses Themas und vor allem über die Neuartigkeit der gestellten Fragen nur freuen. Damals gab es keine ökologischen Überlegungen, die diese Forschung diktierten. Die Herausforderungen waren andere. Die Industrie wollte keine klimatischen Belastungen, die sich auf die Kulturen auswirken könnten, und keine Krankheiten, die sie bedrohten. Bei den Tierkulturen ging es eindeutig um medizinische Aspekte, insbesondere um die Entwicklung einer Technologie zur Herstellung von Haut für Transplantationen.   Die Herstellung von «künstlichem Fleisch» wurde bereits erwähnt, allerdings nicht unter Verwendung von pflanzlichen Proteinen, sondern von Biomasse, die insbesondere unter Verwendung von Kohlenwasserstoffen hergestellt wird. Davon sind wir heute weit entfernt und die Optionen für Flexitarier sind real. Da ich im Rahmen der Einweihung des neuen Genfer Werks von Firmenich, diesem Schweizer Flaggschiff im Bereich der Aromen und Düfte, echte falsche Burger und echte pflanzliche Nuggets verkostet habe, kann ich die verblüffende Ähnlichkeit zwischen alternativen pflanzlichen Produkten und originalen Fleischprodukten nur bestätigen.   Pflanzliche Proteine für ein nachhaltigeres Ernährungssystem? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Swiss Food Week, für die wir Ihnen verschiedene Beiträge zusammengestellt haben und während der Sie die Möglichkeit haben Veranstaltungen, Workshops und Degustationen zu besuchen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich über neue Proteinquellen und eine Reihe von Lebensmitteltechnologien zu informieren, die derzeit entwickelt werden.   Zur Swiss Food Week  Veranstaltungen 
  • Junge Akademie Schweiz JAS

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    Call for Speakers: Lehrmittel zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichen Partnern

    Die Junge Akademie Schweiz (JAS) ruft in Zusammenarbeit mit dem td-net Dozierende und Lehrende dazu auf, Beiträge für einen Workshop zu Lehrmitteln für die Schnittstelle von Wissenschafts und Gesellschaft einzureichen, der am 23. Juni 2026 in Bern stattfinden wird.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Mikroben statt Erdöl: Wie Biotechnologie die Chemieindustrie defossilieren kann

    Industriebranchen wie die organische Chemie sind strukturell auf Kohlenstoff angewiesen und damit heute noch weitgehend fossil. Biotechnologische Verfahren könnten hier einen entscheidenden Ausweg bieten. Sie ermöglichen die direkte Nutzung von abgeschiedenem CO₂ als Rohstoff und ebnen so den Weg zur Kreislaufchemie. Beim dritten SATW-Forum zur Defossilierung diskutierten rund 30 Expert:innen, wie weit diese Technologien bereits entwickelt sind und was noch benötigt wird, damit sie Realität werden.
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    45 Jahre SATW: Von der Vision zur gestaltenden Kraft

    Am 9. April 1981 einigen sich die neun Fachgesellschaften im Bundeshaus in Bern einstimmig, die Vereinsstatuten anzunehmen und damit den Grundstein für die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW zu legen. 45 Jahre später ist die Organisation das, was sich ihre Gründenden erhofft hatten: eine unabhängige, gestaltende Akteurin an der Schnittstelle von Technik, Wissenschaft und Gesellschaft.
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