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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Mobilität an einem Wendepunkt

Wir alle kennen die Filme, in denen Fahrzeuge einer unsichtbaren Ordnung folgen, die einen schnellen, effizienten und sicheren Verkehr diktiert. Dies sind keine Science-Fiction-Szenarien mehr. Eine Studie der SATW hat diese Thematik analysiert und aufgezeigt, wie die Schweiz diese autonomen Fahrzeuge integrieren könnte – und vor allem zeigt die Studie die unglaubliche Entwicklung der Automobilwelt, die es geschafft hat, die fortschrittlichsten Technologien zu integrieren und sie in den Dienst der Mobilität zu stellen.   Dieser schnell wachsende Markt verdankt alles der Technik und integriert Komponenten aus verschiedenen Bereichen, die wir beherrschen müssen, da sie die Grundlage für die Entwicklung von ebenso verschiedenen Industriezweigen bilden. Jeder dieser Bereiche – IOT, KI, Sensorik, Cloud, Standortbestimmung, elektrifizierte Antriebssysteme, Robotik usw. – ist für sich genommen eine wichtige Industrieplattform, die entwickelt werden muss, da sie nicht nur die Zukunft autonomer Fahrzeuge bestimmt, sondern auch im Zentrum dessen steht, was gemeinhin unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst wird.   Der Technology Outlook der SATW analysiert die verschiedenen Technologien. Er setzt die damit verbundenen Kompetenzen in Bezug zu ihrer industriellen Bedeutung. Dies macht die Positionierung der Schweiz sichtbar. Wir wollen aber noch einen Schritt weiter gehen und den Grad der Abhängigkeit vom Ausland bewerten, um mit einem Indikator die technologische Souveränität zu ermitteln. Auf dieser Grundlage müssen politische Entscheidungen getroffen werden, die sicherstellen, dass die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung bis hin zu einzelnen Anwendungen unterstützt werden. So dass unsere zukünftige industrielle Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt wird.  Publikation «Autonomes Fahren ­– Ein Treiber zukünftiger Mobilität» Kurzfassung «Autonomes Fahren ­– Ein Treiber zukünftiger Mobilität» Bericht Vernissage «Autonomes Fahren ­– Ein Treiber zukünftiger Mobilität» Themenplattform Autonome Mobilität
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    «In der Schweiz legt man Geld lieber auf die Bank»: Julia Biwer über Risikokultur, virtuelle Start-ups und die stille Abhängigkeit des Standorts Basel

    Eine Biotech-Firma ohne Labor? Was nach einem Widerspruch klingt, ist für Abbmira Therapeutics das klügste Geschäftsmodell. Das Basler Start-up entwickelt einen Wirkstoff gegen Krebs und setzt dabei komplett auf externe Expert:innen aus dem Life-Sciences-Cluster Basel. Julia Biwer, COO und Mitgründerin, spricht im Interview mit der SATW darüber, warum dieses Modell funktioniert, weshalb Risikokapital in der Schweiz schwer zu finden ist und was das über die Schweizer Innovationskultur verrät.
  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

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    Wieviel könnte ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz kosten und wie betrifft das die öffentliche Hand?

    Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Kosten und Finanzierungsrisiken beim Bau eines Kernkraftwerks in der Schweiz anhand internationaler Erfahrungswerte und von Schätzungen analysiert. Demnach sind die Unsicherheiten gross: Der Bau eines neuen Kernkraftwerks (KKW) inklusive Finanzierungskosten während der Bauzeit könnte je nach Grösse und Kostenentwicklung rund fünfzehn Milliarden Franken, aber auch das Dreifache kosten. Ein Neubau wäre voraussichtlich nur mit wesentlicher staatlicher Unterstützung finanzierbar, wie die Akademien in einem neuen Bericht festhalten.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Das PFAS-Dilemma: Warum Ersatz und Ausstieg zum Generationenprojekt werden

    Die Schlagzeilen zu PFAS häufen sich: Die Stoffgruppe, die lange unbemerkt blieb, ist überall – selbst in Nahrungsmitteln sowie im Körper von Mensch und Tier – und sie verschwindet nicht einfach. Während Umwelt- und Konsumentenschützer:innen auf ein schnelles Ende der Belastung drängen, sucht die Industrie nach Alternativen für Schlüsseltechnologien. Der Weg in eine PFAS-freie Zukunft ist jedoch ein Generationenprojekt, das Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft über Jahrzehnte fordern wird. Im Gespräch mit der SATW erklären Manfred Heuberger (Empa), Martin Scheringer (ETH Zürich) und Dominique Werner (Scienceindustries), welches die grössten Herausforderungen im Umgang mit PFAS sind.
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