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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

Klima und Biodiversität gemeinsam schützen

Die Biodiversitäts- und die Klimakrise hängen zusammen und verstärken sich gegenseitig. Umso wichtiger sei es, die beiden Krisen integral anzugehen, schreiben Forschende in einem neuen Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Viele Massnahmen wie die Reduktion des CO2-Ausstosses sowie Schutz und Renaturierung von Ökosystemen wirken gegen beide Krisen. Wo potenziell Zielkonflikte bestehen – etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien – müssen Massnahmen besonders umsichtig umgesetzt werden, damit sie die jeweils andere Krise nicht noch verschärfen. «Es ist wichtig, das Silodenken zu überwinden», sagt Markus Fischer von der Universität Bern und vom Kuratorium Forum Biodiversität. «Es wäre deshalb sinnvoll und effizient, die bislang weitgehend getrennten Klima- und Biodiversitätspolitiken in der Schweiz gemeinsam weiter zu entwickeln und Umsetzungsmassnahmen vermehrt zusammen anzugehen.»

Bild: Klimawandel enttarnt Alpenschneehuhn (Oliver Born)

  • Junge Akademie Schweiz JAS

    Blog

    Ein Grenzgänger zwischen Forschung und Praxis

    Er bringt Menschen in- und ausserhalb der Wissenschaft zusammen - und will damit dazu beitragen, dass wir dem Klimawandel besser begegnen können: Benjamin Hofmann, Forscher am TdLab der ETH Zürich. Als Mitglied der Jungen Akademie Schweiz liegt ihm insbesondere die Lehre am Herzen.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

    News

    Mehr Schweizer Forschung ins All: Florian Kehl über den Aufbau von Weltraummissionen an der ETH Zürich

    Vier Teleskope, die sehr lichtschwache Galaxien extrem lange stabil anvisieren müssen, Detektoren, die dabei bei rund –130 Grad Celsius konstant bleiben: Das Weltraumteleskop ARRAKIHS ist technisch am Limit gebaut. Im Juni 2026 hat die Europäische Weltraumorganisation ESA die Mission zur Umsetzung freigegeben – mit einem Schweizer Beitrag, für den Florian Kehl bis Ende 2025 verantwortlich war. Damit solche Beteiligungen keine Einzelfälle bleiben, braucht es neben guter Forschung auch Strukturen, schlanke Prozesse und Personen, die ganze Missionen auf die Beine stellen. Genau daran arbeitet Kehl heute als Director Space Research Initiatives bei ETH Zurich | Space. Im Gespräch mit der SATW erklärt er, was ARRAKIHS technisch so anspruchsvoll macht, wie kompetitiv die Schweiz um Führungsrollen in europäischen Missionen wirklich ist und warum die Suche nach ausserirdischem Leben für ihn kurz vor einer Antwort stehen könnte.
  • Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT

    Medienmitteilung

    Warum Uran im Arktischen Ozean treibt und Grönlands Gletscher kalben

    Wie verändern sich die Prozesse im Arktischen Ozean mit dem Klimawandel? Warum brechen Eismassen von Grönlands Gletschern ins Meer? Für ihre Forschung zu diesen Fragen erhalten zwei junge Forschende den Prix de Quervain, der dieses Jahr für herausragende Polarforschung vergeben wird. Sie tragen dazu bei, wichtige Prozesse in der Arktis besser zu verstehen und verlässlicher abzuschätzen, wie diese sich auf das weltweite Klima auswirken.

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