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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

IV. In dem Stigma viel erklärt und Lia dennoch wenig versteht

«Versteh Stigma nicht falsch, Lia, bitte verstehe Stigma richtig» – Stigma hat eine redundante Art zu kommunizieren, ein Programmier-Gag bei der Entwicklung der Digital-Twin-Reihe, der Stigma angehört – «Es ist nicht so, dass die Greifhand die neuen, biogen beschichteten Kugellager nicht greifen könnte, greifen können kann die Hand, kann es zumindest lernen, trotz der biogenen Beschichtung.» – «Verstehe», murmelt Lia, bemüht, bei der Sache zu bleiben, während Stigma​​​​​​​s monotone Stimme ihr sonst stachelscharfes Hirn langsam aber sicher zu Brennnesselspinat weichkocht. «Die Oberfläche – eine biogene Oberfläche, die gemäss Verarbeitungsrichtlinie strikt ohne fossile Komponenten auskommt – ist biogen. Das Polieren kann der selbstlernende Greifarm einwandfrei durchführen. Zumindest kann er das Greifen des zu polierenden Kugellagers erlernen. Das Kugellager ist jenes Bauteil, das nach Stigmas Erkenntnissen zu 84 Prozent zu einem Fehler führt. Genau an diesem Schritt kann der Greifarm sich jedoch unmöglich auf die durch das Polieren veränderte Oberflächenstruktur einstellen, denn die Oberfläche verfügt über eine verringerte Haftreibung als zuvor. Auch verglichen mit der fossilen Vorgängerbeschichtung, wie im Sinne der Funktionalität des Kugellagers erwünscht, und bei der kleinsten Berührung durch den zum Zwecke der (wie gesagt eigentlich überflüssigen) Qualitätskontrolle in physischen Kontakt tretenden Tastfingers muss das Kugellager zwangsläufig aus den Greiffingern gleiten und zu Boden fallen, wo es in zumindest 84 Prozent der Fällen für das QPZ aus eigenen Kräften nicht mehr auffindbar bzw. verlustfrei in die Produktionsreihe rückführbar ist, es tut Stigma​​​​​​​ leid, Lia, die Produktion der neuen Kugellager im QPZ funktioniert nicht.» «Verstehe», murmelt Lia und blickt gedankenverloren auf die Kartons mit neu im QPZ produzierten Rollschuhen inklusive Kugellager mit biogener Oberflächenbeschichtung und herrlichem Schnittlauchduft. Von herumkollernden Kugellagern, die beim Polieren aus den Fingern gerutscht wären, war weit und breit nichts zu sehen. «Also wenn ich ehrlich bin», korrigiert Lia sich, «verstehe ich gar nichts. Kann Stigma mir das bitte nochmal erklären und ich lasse mir vom Display in meinem Arm Notizen machen?» – «Nichts lieber als das, Lia, in der Wiederholung liegt die Präzision.»
  • Junge Akademie Schweiz JAS

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    CosmoVision Arts - Buch Veröffentlichung

    Am 5. Juni 2026 veranstaltet die CosmoVision-Projektgruppe der Jungen Akademie in der Cinematte in Bern eine Veranstaltung anlässlich der Veröffentlichung eines im Rahmen des Projekts entstandenen Sammelbands, der zahlreiche Beiträge aus einer Vielzahl von Ländern enthält. Das Projekt lädt zu einem Abend des Wissensaustauschs ein, an dem Kunst und Wissenschaft nicht nur aufeinandertreffen, sondern miteinander ins Gespräch kommen, improvisieren und gemeinsam Neues schaffen. Dieses Buch ist das Ergebnis einer transdisziplinären Reise, die künstlerische Praxis, kollaborative Forschung und dekoloniale Ethik miteinander verwebt, um zu erforschen, wie verschiedene Formen des Wissens nebeneinander bestehen, miteinander in Resonanz treten und sich gegenseitig verändern können.

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    Month of literature - td-nets Tour d’Horizon and Publication-analysis

    The yearly literature recommendations by the community, the Tour d'Horizon, and our literature analysis have been published.

  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Biobasierte Geschäftsmodelle für die Schweiz?

    Die Herausforderung bleibt gewaltig: 195 Länder haben sich verpflichtet, bis 2050 CO₂-Neutralität zu erreichen, was bedeutet, dass die weltweiten jährlichen CO₂-Emissionen auf etwa 9 bis 10 Milliarden Tonnen sinken müssen – das entspricht etwa einem Viertel des heutigen Niveaus. Vor diesem Hintergrund hat sich die Bioökonomie zu einem zunehmend wichtigen Konzept entwickelt. Dennoch bleiben zentrale Fragen offen: Welche Wege sind für die Schweiz realistisch, und ist eine nationale Bioökonomie-Strategie gerechtfertigt? Diese Fragen werden in einer Sonderausgabe von CHIMIA untersucht, die gemeinsam von SATW, SKB und BFH herausgegeben wird und deren Veröffentlichung für September 2027 geplant ist.
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