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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Erfolgsgeschichten rund um autonome Systeme

Hangar 3 auf dem Gelände des Innovationsparks in Dübendorf: Wo normalerweise Palettensessel um Aufmerksamkeit buhlen, herrschte am 1. Dezember 2022 Aufbruchsstimmung. Nicht nur trafen sich rund 60 Zürcher Akteur:innen aus dem Gebiet der autonomen Systeme, sondern es suchten sich auch autonome Roboter einen Weg durch die Menschenmenge – und das mit viel Erfolg. Im Kanton Zürich sind überdurchschnittlich viele Akteur:innen angesiedelt, die auf dem breiten Gebiet der fliegenden oder bodenständigen autonomen Systeme weltweit führend sind. Dies bewegte die Standortförderung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich und die SATW dazu, einen Follow-up-Workshop zu organisieren, der an den erfolgreichen Kick-off-Event «Autonome Systeme» vom September 2021 anknüpfte. Infrastrukturprojekte für wegweisende Entwicklungen Das LINA-Konsortium, das neben akademischen Institutionen industrielle Praxispartner und die Regulierungsbehörden umfasst, betreibt operativ die Infrastruktur für die Entwicklung und das Testen von fliegenden autonomen Systemen im Kanton Zürich. Drohnen, die mit Oberflächen wie Bäumen, Brücken, Flammen, Rotorblättern oder Wasser interagieren. Was wie Science-Fiction klingt, ist in den Laboren von Prof. Mirko Kovač an der Empa bereits Wirklichkeit. Dereinst sollen die Drohnen in der Lage sein, autonom Messungen oder Reparaturen durchzuführen und so einerseits Menschen in gefährlichen Situationen zu entlasten und andererseits die Langlebigkeit von Infrastruktur zu erhöhen. Der Innovationspark auf dem Gelände des Flughafens Dübendorf wirkt dabei als Nukleus. Auf 40 Hektaren entsteht Raum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, um die Innovation zu befeuern. Der Innovationspark profitiert von seiner einmaligen Ausgangslage mit grossen Flächen und einem Flugfeld als Testgelände, das zur zivilen Nutzung umfunktioniert werden soll. Unterstützend schafft das BAZL rund um den Flughafen Zürich den ersten U-Space in der Schweiz. Innovationsförderung für Zürich Wichtige Orientierungshilfe in der Firmenlandschaft leistet die neu lancierte Plattform Innovation Zurich. Die thematische Abdeckung umfasst momentan vier für Zürich wichtige Themen – Tendenz steigend. Die Plattform des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich hat sich zum Ziel gesetzt, Innovation am Standort Zürich zu fördern; Veranstaltungen, Vernetzung und Sichtbarkeit für innovative Firmen in Form von Porträts sind die wichtigsten Bausteine. Soziale Akzeptanz ist Voraussetzung Das BRIDGE Lab der Universität Zürich versucht, die Kluft zwischen den zunehmend komplexen Problemen und der menschlichen Fähigkeit, sie zu verstehen, zu überbrücken. Das Projekt befasst sich mit der Herausforderung, neue Technologien wie Drohnen als Lösung für die urbane Luftmobilität in die Gesellschaft zu integrieren. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sucht das Projekt den Dialog mit der Bevölkerung und bietet in der komplexen technologischen Welt Leitlinien. Die SATW ist sich der Wichtigkeit der gesellschaftlichen Akzeptanz von Technologien bewusst, weshalb sie im Technology Outlook 2023, der im Spätsommer erscheinen wird, der Technologiefolgenabschätzung erstmals ein eigenes Kapitel widmen wird.
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    «Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

    Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
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    Verstehen, hacken, verändern: 38 Mädchen erobern die Welt der Technik

    Ihre erste Sommerferienwoche im Labor statt in der Badi: Vom 6. bis 10. Juli verbrachten 38 Mädchen aus 13 Kantonen das Swiss TecLadies Camp in Brunnen und tauchten in die Welt von künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Ethical Hacking ein. Das Camp will junge Frauen für technische Berufe begeistern und räumt dabei mit hartnäckigen Vorurteilen auf.
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    A look back at SSH Energy 2026 and the special session co-hosted by the td-net

    td-net co-hosted a special session at the 6th Swiss Social Sciences and Humanities Energy Research Workshop (SSH Energy 2026), which took place in mid-June and adresses various actors from inter- and transdisciplinary fields.

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