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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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Von kontrollierten Erdbeben zur Überwachung instabiler Hänge
Wie entstehen Erdbeben? Die Seismologin Anne Obermann vom Schweizerischen Erdbebendienst hat gemeinsam mit einem Forschungsteam aus Paris unüberwachtes maschinelles Lernen auf Daten aus dem BedrettoLab der ETH Zürich angewendet. Die Zusammenarbeit wurde durch das Förderprogramm Germaine de Staël ermöglicht. Die Methode fand deutlich mehr seismische Ereignisse als der bisherige Referenzkatalog. Nun eröffnet sich eine weiterreichende Perspektive: Erste Analysen von Daten des Eis- und Felssturzes von Blatten deuten darauf hin, dass sich die Aktivität eines instabilen Hangs möglicherweise bereits mit einer einzigen seismischen Station verfolgen lässt. Im Gespräch mit der SATW erklärt Obermann, wie aus einer Forschungskooperation eine neue Idee für die Überwachung von Naturgefahren entstehen konnte.Akademien der Wissenschaften Schweiz
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Wo liegen die bestmöglichen Solar- und Wind-Standorte?
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentrales Element der Schweizer Energiestrategie und essenziell zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Mit dem voraussichtlich zunehmenden Stromdefizit im Winter wächst der Bedarf an Wind- und Solaranlagen mit hoher Winterstromproduktion. Dadurch nimmt der Druck auf Biodiversität und Landschaft zu. Mit dem Swiss SolarWind Explorer steht ein wissenschaftlich fundiertes, interdisziplinäres Webtool zur Verfügung, das dieser Herausforderung mit einem datenbasierten Lösungsansatz begegnet. Es unterstützt die Raumplanung auf kantonaler und überregionaler Ebene bereits erfolgreich dabei, Gebiete für Wind- oder Solaranlagen zu identifizieren, die sowohl hinsichtlich Strompotenzial und Kosten sinnvoll als auch ökologisch und gesellschaftlich verträglich sind.
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mRNA 2.0: Vom Corona-Impfstoff zur potenziellen Therapie gegen Hautkrebs
Während der Covid-19-Pandemie wurde die mRNA-Technologie weltweit bekannt. Nun könnte sie auch die Krebstherapie verändern: Die erste personalisierte mRNA-Impfung gegen schwarzen Hautkrebs hat in einer grossen Phase-III-Studie überzeugt. Zusammen mit einer Immuntherapie senkte sie das Rückfallrisiko um 42 Prozent. Wie funktioniert eine Impfung, die für jede Patientin und jeden Patienten einzeln hergestellt wird? Und was steht ihrem breiten Einsatz noch im Weg?Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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Agentenbasierte KI in der Industrie: Quo vadis, Schweiz?
Was verändert sich, wenn KI nicht mehr nur Antworten liefert, sondern Arbeit übernimmt? Die Fachgruppe Digital Industry der SATW beleuchtet das Potenzial agentenbasierter KI von der administrativen Auftragsabwicklung bis zur Zusammenarbeit von Menschen und intelligenten Robotern. Dabei geht es auch um die strategische Frage, welche Rolle die Schweiz in dieser Entwicklung spielen kann und will.Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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«È necessario tradurre tutto ciò in azioni concrete» – Janet Hering sulle strutture e sulla responsabilità delle università nei confronti delle donne nel mondo della ricerca
Dal 2025 il programma globale L’ORÉAL-UNESCO «For Women in Science» è presente anche in Svizzera, con la SATW come partner: ogni anno quattro giovani ricercatrici che operano in Svizzera ricevono ciascuna 25'000 franchi svizzeri. La seconda coorte è stata premiata il 21 ottobre 2026. La giuria è presieduta da Janet Hering, idrologista, professoressa emerita presso il Politecnico federale di Zurigo (ETH) e il Politecnico federale di Losanna (EPFL), nonché prima donna a guidare un istituto di ricerca federale, l’Eawag. In un’intervista con la SATW spiega cosa convince una giuria, perché i modelli di riferimento da soli non bastano e dove fallisce effettivamente l’attuazione della parità di genere.Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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«Die Umsetzung in wirksames Handeln ist erforderlich» – Janet Hering über Strukturen und die Verantwortung der Universitäten gegenüber Frauen in der Wissenschaft
Seit 2025 gibt es das globale L’ORÉAL-UNESCO-Programm «For Women in Science» auch in der Schweiz – mit der SATW als Partnerin: Jedes Jahr erhalten vier Nachwuchsforscherinnen, die in der Schweiz tätig sind, je 25'000 Schweizer Franken. Die zweite Kohorte wurde am 21. Oktober 2026 geehrt. Den Vorsitz der Jury hat Janet Hering inne. Sie ist Gewässerwissenschaftlerin, emeritierte Professorin an der ETH Zürich und der EPFL und war die erste Frau an der Spitze eines eidgenössischen Forschungsinstituts, der Eawag. Im Gespräch mit der SATW erklärt sie, was eine Jury überzeugt, warum Vorbilder allein nicht ausreichen und wo die Umsetzung der Gleichstellung tatsächlich scheitert.Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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Innovation – eine stetige Herausforderung
Die Schweiz gilt zwar als Innovationsweltmeisterin, doch der Technologietransfer schwächelt. Das zeigen einige Indizien der Innovationskraftanalyse 2024 der SATW: Der Anteil der Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, sinkt und der Umsatzanteil mit neuen Produkten hat abgenommen, vor allem in KMU, die das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft bilden. Wie können die Unternehmen aus neuen Technologien Nutzen ziehen und so den Innovationsmotor wieder ankurbeln?Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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TecDay am Gymnasium Bäumlihof: Technik erleben, Zukunft entdecken
Am 15. Oktober 2026 verwandelte sich das Gymnasium Bäumlihof in einen Ort des Entdeckens, Experimentierens und Diskutierens. Rund 530 Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen des TecDay die Möglichkeit, in 33 Modulen aktuelle Themen aus Technik, Naturwissenschaften und Informatik kennenzulernen. Der Anlass wurde von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) organisiert und brachte Fachpersonen aus Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Unternehmen direkt mit Jugendlichen in Kontakt.