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Koordinierte MINT-Bildung für die Schweiz

MINT-Bildung ist zentral, damit Menschen technologische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen verstehen, mitgestalten und kritisch einordnen können. In der Schweiz gibt es bereits zahlreiche wirkungsvolle Initiativen, kantonale Strategien und engagierte Akteur:innen. Was bisher fehlt, ist ein gemeinsamer schweizweiter Referenzrahmen, der diese Vielfalt sichtbar macht, verbindet und strategisch ausrichtet.

© Bildquelle: Jana Aregger, Wanzenried & Partner AG

Vision 2035

Gemeinsam handeln: Eine MINT-Bildung, die alle stärkt – für eine innovative, zukunftsorientierte und inklusive Schweiz.

Mit dem Projekt «Koordinierte MINT-Bildung in der Schweiz» erarbeiten die Akademien der Wissenschaften Schweiz im Rahmen ihres Bundesauftrags die Grundlagen für eine breit abgestützte MINT-Bildungsstrategie. Ziel ist es, bestehende Angebote, Förderansätze und Erfahrungen besser zu verknüpfen, den Dialog zwischen Schulen, Hochschulen, Kantonen, Wirtschaft, ausserschulischen Lernorten und weiteren Partner:innen zu stärken sowie gemeinsame Wirkungsziele und Qualitätsstandards zu formulieren.

Unser Ziel ist eine MINT-Bildung, die die Menschen in allen Lebensphasen stärkt: Sie soll Orientierung in einer technisierten Welt bieten, die Teilhabemöglichkeiten erhöhen, die Übergänge innerhalb des Bildungssystems verbessern und die Innovationskraft der Schweiz langfristig sichern.

Ihre Perspektive zählt

MINT-Bildung mitgestalten
Teilen Sie Ihre Perspektive zum White Paper und helfen Sie mit, die Grundlage für eine koordinierte MINT-Bildung in der Schweiz zu schärfen.

Ihre Rückmeldung stärkt den weiteren Strategieprozess — hin zu mehr Wirkung, Qualität und Zusammenarbeit.

Weitere Informationen

Die Schweiz verfügt über eine vielfältige MINT-Landschaft. Gleichzeitig werden MINT-Kompetenzen immer wichtiger — nicht nur für technische oder naturwissenschaftliche Berufe, sondern für gesellschaftliche Teilhabe, kritisches Denken, Problemlösefähigkeit und den kompetenten Umgang mit neuen Technologien.

Einzelne Projekte und kantonale Initiativen leisten viel. In einer zunehmend vernetzten Welt reichen isolierte Lösungen jedoch nicht aus. Eine schweizweite strategische Orientierung hilft, Synergien zu nutzen, Doppelspurigkeiten zu vermeiden, Lücken sichtbar zu machen und die MINT-Bildung langfristig kohärenter auszurichten.

Mit Blick auf die Mehrjahresperiode 2029–2032 soll der Strategieprozess dazu beitragen, die MINT-Bildung in der Schweiz gezielt weiterzuentwickeln, gemeinsame Wirkungsziele zu formulieren und die Zusammenarbeit zwischen den Akteur:innen nachhaltig zu stärken.

Die Erarbeitung erfolgt in einem partizipativen Prozess unter Einbezug zentraler Akteur:innen und Expert:innen aus verschiedenen Landesteilen, Bildungsstufen und Praxisfeldern.

In einer ersten Phase entsteht ein White Paper. Es schafft eine gemeinsame Auslegeordnung zur MINT-Bildungslandschaft in der Schweiz, bündelt bestehende Erfahrungen und benennt zentrale Herausforderungen, Leitprinzipien, strategische Handlungsfelder und Querschnittsthemen. Damit wird eine breit abgestützte Grundlage für die weitere Strategiearbeit geschaffen.

In einer zweiten Phase wird auf dieser Basis eine konkrete Strategie mit Roadmap und Massnahmenplan erarbeitet. Ziel ist nicht, Bestehendes zu ersetzen, sondern vorhandene Initiativen, kantonale Förderansätze und nationale Impulse besser miteinander zu verbinden und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Projektleitung: Clelia Bieler, Frau MINT

AG MINT a+: Marianne Bonvin (a+), Esther Koller-Meier (SATW), Philipp Burkard (SeC) und Jürg Pfister (SCNAT)

Fachkommission MINT: Susanne Metzger, PH FHNW und Universität Basel

Fachstelle MINT a+: Theres Paulsen

Kontakt

MINT Schweiz

Haus der Akademien
Laupenstrasse 7
Postfach
3001 Bern

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