Wie stellen wir sicher, dass wir Grundwasser «einfach so» trinken können?
Das Trinkwasser der Schweiz wird zu 80% dem Grundwasser entnommen. Dieses unsichtbare Wasser gilt es gemäss Gesetzgebung so sauber zu halten, dass es mit nur einfacher Aufbereitung getrunken werden kann. Doch schon heute belasten PFAS, Pestizide, Nitrat und weitere Schadstoffe das Grundwasser der Schweiz und die Belastung steigt. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz laden Sie ein, mit Expertinnen und Experten einen Blick in unsere Grundwasservorkommen zu werfen und zu diskutieren, wie diese trotz diverser Zielkonflikte besser geschützt werden können – und was es für das Trinkwasser, dessen Aufbereitung und die Umwelt bedeutet, wenn dies nicht gelingt.

Zeit und Ort
Dienstag, 2. Juni 2026, 13:15 bis 14:30 Uhr im Bellevue Palace Bern.
Programm
Grundwasser: Herkunft, Zustand und Bedeutung für die Trinkwasserversorgung
Daniel Hunkeler, Professor und Leiter des Labors für Hydrochemie und Verunreinigungen an der Universität Neuenburg
Die Relevanz von Nähr- und Schadstoffen im Schweizer Grundwasser
Alexandra Kroll, Expertin für (Umwelt-)Risikobewertung, Ökotoxzentrum
Wie wir die Ressource Grundwasser langfristig rein halten können
Adrian Auckenthaler, Präsident Schweizerische Gesellschaft für Hydrogeologie, Leiter Ressort Wasser und Geologie beim Amt für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft
Neben den Referent:innen diskutieren folgende Expert:innen mit Ihnen:
Sofia Barth, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Plattform Wasserqualität des Verbandes Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA), Eawag
Annelie Holzkämper, Teamleiterin Gewässerschutz bei Agroscope
Céline Mavrot, Assistenzprofessorin zur Governance von Gesundheitssystem an der Universität Lausanne
Christian Moeck, Leiter Schweizer Grundwasser Netzwerk, Eawag