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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

«Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
  • Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

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    Vom Abfall zum Rohstoff: Wie die Schweiz das Recycling neu erfindet

    Gold aus alten Computern, Dünger aus dem Abwasser, Batterien mit zwei Leben: Der Technology Outlook der SATW zeigt, wo die Schweiz beim Recycling heute steht und welche Innovationen aus Hochschulen und Industrie den Weg in eine echte Kreislaufwirtschaft ebnen.
  • Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW

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    Ausweitung des Integritätsgebots auf Medizinprodukte

    Das Heilmittelgesetz sieht vor, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne finanzielle Anreize verschrieben, abgegeben oder angewendet werden müssen. Die SAMW hat sich in der vom Bundesrat durchgeführten Vernehmlassung dafür ausgesprochen, dieses Integritätsprinzip auch auf Medizinprodukte auszuweiten.

  • Junge Akademie Schweiz JAS

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    Neues Präsidium und Sprecher gewählt

    Die Mitglieder der Jungen Akademie Schweiz haben an ihrer Mitgliederversammlung ein neues Präsidium für die Amtszeit 2026/27 gewählt. Die gewählten Präsidiumsmitglieder ernannten daraufhin Clément Meier zum neuen Sprecher und Clara Zemp zur Vize-Sprecherin. In ihrer einjährigen Amtszeit wollen sie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mehr Raum und Gehör verschaffen – besonders in einer Zeit, in der die Forschung immer wieder mit finanziellen Engpässen und einer wachsenden Erwartungshaltung seitens der Gesellschaft konfrontiert ist. Sie werden sich weiterhin für ein offenes und unterstützendes Forschungsumfeld einsetzen, inter- und transdisziplinäre Kooperation fördern und Wissenschaftsdiplomatie zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und Entwicklung wissenschaftlicher Lösungsansätze für globale Herausforderungen nutzen.

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