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Akademien der Wissenschaften Schweiz
Netzwerkanlass MINT Schweiz 2026
Veranstaltungsort: PH Thurgau, Kreuzlingen

Das Netzwerktreffen MINT Schweiz versammelte am Mittwoch, 20. Mai, rund 60 Personen in Kreuzlingen in den Räumlichkeiten der PH Thurgau.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Begrüssungsrede von Prof. Dr. Sabina Larcher Klee, Rektorin der PH Thurgau und Präsidentin der Diversity-Delegation von swissuniversities, sowie von Prof. Dr. Susanne Metzger, Vorsitz der Fachkommission MINT Schweiz, Vizedirektorin und Professorin für Naturwissenschaftsdidaktik am Institut für Bildungswissenschaften der PH FHNW und der Universität Basel.
Danach präsentierte Dr. Marianne Bonvin, Geschäftsführerin der Akademien der Wissenschaften Schweiz, das MINT-Schweiz-Mandat und die nächsten Schritte im Rahmen der breit angelegten Vernehmlassung zur Erarbeitung einer national koordinierten Strategie für die MINT-Bildung.
Am Nachmittag blickte Susanne Metger auf die MINT-Förderung in der Schweiz seit 2013 zurück – basierend auf der Auswertung des Mandats. Zudem stellte sie die nächsten Schritte im Rahmen der strategischen Projekte MINT-Strategie, MINT-Nachwuchsbarometer und MINT-Kongress vor.
Im weiteren Verlauf des Tages standen die geförderten Projekte im Mittelpunkt. Pitch-Präsentationen und eine Posterausstellung boten einen Überblick über gross angelegte Projekte und Innovationen auf nationaler Ebene.
Zudem haben sie den Austausch zwischen den Teilnehmenden angeregt. Das Netzwerk ist überschaubar: Viele kennen sich bereits und arbeiten teilweise zusammen, gleichzeitig stossen aber auch Neuankömmlinge dazu. Der Wunsch nach verstärkter Kooperation bleibt nach wie vor zentral.
Die Diskussionen verliefen lebhaft und wurden in Diskussionsrunden zu folgenden Themen vertieft:
· Wenig erreichte Zielgruppen
· MINT zu Hause – die Rolle der Eltern
· Akademische Wahrnehmung von MINT
· Mathematik als Knackpunkt und Grundlage
· «Nature of Science» als Grundpfeiler der MINT-Bildung
· MINT-Kompetenzen in Zeiten von KI
· Raumfahrt als «Türöffner»
· Nachhaltigkeit und Vernetzung von MINT-Aktivitäten
· Netzwerke zwischen Hochschulen: Synergien nutzten
Die Diskussionsrunden hatten zum Ziel, die Lücke zwischen strategischen Fragestellungen und Erkenntnissen aus konkreten Projekterfahrungen zu überbrücken. Moderiert wurden sie von Mitgliedern der Fako MINT, der Fachstelle MINT Schweiz sowie der Koordinatorin des Nationales Netzwerk MINT-Bildung, die anschliessend im Plenum darüber berichteten. Die Ergebnisse wurden festgehalten und sollen im weiteren Verlauf des Programms von MINT Schweiz weiter ausgearbeitet werden, damit sie in die strategischen Überlegungen einfliessen können.
Der Tag verlief dank der guten Zusammenarbeit zwischen der MINT Schweiz und der PH Thurgau nach Plan und setzte wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der MINT-Bildung in der Schweiz.
Fotogalerie
Fotografie von Johan Nöthiger





















