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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW

Biobasierte Geschäftsmodelle für die Schweiz?

Die Herausforderung bleibt gewaltig: 195 Länder haben sich verpflichtet, bis 2050 CO₂-Neutralität zu erreichen, was bedeutet, dass die weltweiten jährlichen CO₂-Emissionen auf etwa 9 bis 10 Milliarden Tonnen sinken müssen – das entspricht etwa einem Viertel des heutigen Niveaus. Vor diesem Hintergrund hat sich die Bioökonomie zu einem zunehmend wichtigen Konzept entwickelt. Dennoch bleiben zentrale Fragen offen: Welche Wege sind für die Schweiz realistisch, und ist eine nationale Bioökonomie-Strategie gerechtfertigt? Diese Fragen werden in einer Sonderausgabe von CHIMIA untersucht, die gemeinsam von SATW, SKB und BFH herausgegeben wird und deren Veröffentlichung für September 2027 geplant ist.
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    Pharma-Start-ups in der Schweiz: Ökosystem, Innovation und gravierende Lücken

    Pharmazeutische Innovation entsteht selten im Labor allein – sie braucht ein ganzes Netzwerk. Die SATW hat zwei Expertinnen befragt und zeigt in diesem Artikel unterschiedliche Perspektiven auf das Schweizer Life-Sciences-Ökosystem: Katja Jenni-Szaloky vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt schildert, wie der Kanton Rahmenbedingungen schafft; und Julia Biwer, COO und Mitgründerin von Abbmira Therapeutics, berichtet, wie sich ein junges Basler Biotech-Start-up darin bewegt und wo es an seine Grenzen stösst.
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    «Wir nutzen diese Chance gerade nicht»: Claudia Röösli über den Schweizer Verzicht auf Copernicus

    Der Bundesrat hat entschieden: Die Schweiz beteiligt sich auch in der Programmperiode 2028–2034 nicht am europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus – trotz wiederholter Vorstösse aus dem Parlament und einer aktuellen Studie, die den Nutzen eines Beitritts deutlich über den Kosten verortet. Die Schweiz nutzt damit weiterhin die frei verfügbaren Satelliten-Daten, bleibt aber von der Mitwirkung in den Copernicus-Diensten, Ausschreibungen und Gremien ausgeschlossen. Im Gespräch mit der SATW ordnet Dr. Claudia Röösli, Gruppenleiterin Erdbeobachtung Anwendungen und Dienste in den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich, den Entscheid ein. Ihr Fazit: Die Schweiz verzichtet auf Mitsprache, Wirtschaftspotenzial und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsfeld.
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    Verstehen, hacken, verändern: 38 Mädchen erobern die Welt der Technik

    Ihre erste Sommerferienwoche im Labor statt in der Badi: Vom 6. bis 10. Juli verbrachten 38 Mädchen aus 13 Kantonen das Swiss TecLadies Camp in Brunnen und tauchten in die Welt von künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Ethical Hacking ein. Das Camp will junge Frauen für technische Berufe begeistern und räumt dabei mit hartnäckigen Vorurteilen auf.
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