Newsletter Akademien der Wissenschaften Schweiz

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Newsletter Januar 2020

Junge Akademie Schweiz – Call bis 29. Februar verlängert

Junge motivierte Nachwuchsforschende können sich bis Ende Februar bewerben! Mit ihrer Mitgliedschaft erhalten sie die Möglichkeit während 5 Jahren inter– und transdisziplinäre Projekte bis zu CHF 30‘000 umzusetzen.

Die einzelnen Akademien und Kompetenzzentren des Verbundes werden sich aktiv einbringen und die Projekte unterstützen. Damit erhalten Nachwuchsforschende in der Schweiz auch die Möglichkeit, auf ihre besonderen Anliegen aufmerksam zu machen. Die Junge Akademie Schweiz besteht aus einer Mitgliederversammlung mit 25 Mitgliedern, einem Präsidium, einem Beirat sowie einer Geschäftsstelle. Der Call ist neu bis Ende Februar 2020 offen. Gewünscht sind mehr Bewerbungen aus der französischen und italienischen Regionen der Schweiz.
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Museumsnacht – Bern 2020

Nach dem grossen Erfolg 2018 nehmen die Akademien Schweiz zum zweiten Mal als Gast an der Berner Museumsnacht teil. Wir öffnen am 20. März 2020 ab 18 Uhr unsere Pforten für die Öffentlichkeit, um dem Publikum die globalen Nachhaltigkeitsziele 2030 der Vereinten Nationen näher zu bringen, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs).

Unter dem Motto Tête-à-tête mit der Zukunft des Planeten werden zahlreiche Forschende in verschiedenen Programmpunkten einen unterhaltsamen Blick in die Welt der Wissenschaft gewähren. Der Schweizer Youtube-Star Lionel Battegay wird zudem das neue Format «Klub der Klugscheisser» moderieren.

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Prix Média Newcomer – Frischer Wind im Wissenschaftsjournalismus

Wie vermittelt man Wissen aus Forschung und Wissenschaft jenseits der klassischen Berichterstattung? Gefragt sind neue Formate und Formen im Wissenschaftsjournalismus. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz lancieren den Prix Média Newcomer: Junge Interessierte, Studierende und NachwuchsjournalistInnen können ihr Talent beweisen bzw. sich bewerben bis am 30. April.

Drei besonders kreative Bewerbungen bekommen zur Umsetzung eines Beitrags über Wissenschaft einen Recherchebeitrag von je 3000 Franken. Innerhalb von drei Monaten werden die Beiträge realisiert und gehen online. Mit einem Public-Voting wird der Newcomer gewählt – und gewinnt 4000 Franken.

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Geballtes Wissen über Schweizer Natur- und Kulturlandschaften

Von unpersönlichen Siedlungen gezeichnete Landschaften, emotionale Wildnisdebatten und wie Urbanität die Alpen prägt – der Bedarf an Forschungs- und Praxiswissen ist gross. Deshalb bündelt die Akademie der Naturwissenschaften seit einem Jahr vorhandenes Wissen in einem «Forum Landschaft, Alpen, Pärke» (FoLAP) zum grössten Wissensnetz zu Natur- und Kulturlandschaften.

Der Präsident des Forums, Professor Felix Kienast der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), im Gespräch über beispielhafte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sogar die Klimajugend profitiert von der Klimaforschung der letzten 30 Jahre. Das FoLAP ist jedoch der wissenschaftlichen Argumentation und nicht dem Tempo des Aktivismus der Klimajugend verpflichtet.

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Ausschreibung: Stern-Gattiker-Preis 2020 für weibliche Vorbilder in der akademischen Medizin

Im 2018 hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften eine neue Auszeichnung lanciert, die Frauen in der akademischen Medizin würdigt und den weiblichen Nachwuchs motivieren soll. Der Name geht auf zwei Medizinerinnen zurück: Lina Stern, eine russische Emigrantin, die 1918 die erste Professorin an der Medizinischen Fakultät Genf war, und Ruth Gattiker, eine der ersten Professorinnen an der Medizinischen Fakultät Zürich in den 1970er Jahren. Der Preis ist mit CHF 15'000.– dotiert.

Mit dem Stern-Gattiker-Preis zeichnet die SAMW alle zwei Jahre eine Ärztin aus, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre habilitiert hat, die in einem Spitalumfeld eine Festanstellung innehat und sich auf unterschiedliche, jeweils zu begründende Art als «role model» eignet. Eingabefrist ist der 3. März 2020.

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«F3-Fighting Fake Facts»

In Zeiten von «Fake News», «Deep Fakes» und Filterblasen braucht es neue Instrumente und Methoden, um zwischen «gefälschten» und «validierten» Fakten zu unterscheiden. Und es braucht ein verstärktes öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung einer auf belastbaren Fakten aufbauender Wissenschaft und Gesellschaft, mit einer hohen Resilienz gegenüber Manipulationsversuchen einzelner Interessensgruppen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt 2019 findet am 3. Februar 2020 an der Universität Basel die zweite Ausgabe der Konferenz «F3–Fighting Fake Facts» statt. Sie ist ein Beitrag, um die wissenschaftliche Gemeinschaft und die Öffentlichkeit für das Fundament der Wissenschaft zu sensibilisieren: Fundierte Fakten und bewiesene Wahrheiten als Grundlage für einen offenen und konstruktiven öffentlichen Dialog.

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Kulturerbe total – Les multiples facettes du patrimoine

Kulturerbe weist vielfältige Facetten auf: Es kann immateriell oder materiell sein und ist verflochten mit Vergangenheit und Gegenwart, mit Traditionen und Handwerk, Kunst und Wirtschaft, Landschaft und Politik. Und nicht zuletzt trägt es in einem Mass zu unserer Lebensqualität bei, das eigentlich nicht überschätzt werden könne, wie Boris Schibler von der NIKE (Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe) in der Einleitung der neuen Publikation «Kulturerbe total» schreibt.

Die Veröffentlichung beinhaltet die gesammelten Berichte der Veranstaltungen, die im Rahmen der Reihe «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» stattfanden. Sie zeigt exemplarisch, wie Schlagworte der kultur- und wissenschaftspolitischen Diskussion ganz konkret umgesetzt werden können.

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Transdisziplinäre Forschung für ein nachhaltiges Europa

Das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation für die Jahre 2021 bis 2027 «Horizon Europe» befasst sich hauptsächlich mit drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Digitalisierung. Die starke Verflechtung und die Vielschichtigkeit dieser Bereiche erfordern einen systemischen Ansatz und die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit zahlreicher Akteure. Anhand verschiedener Beispiele vorbildlicher Arbeitsmethoden aus transdisziplinären Forschungsprojekten in der Schweiz und aus einer OECD-Studie soll das Swiss Science Briefing Anregungen für diesen vielversprechenden Ansatz liefern.

Die Veranstaltung am 5. Februar wird gemeinsam von SwissCore und den Akademien der Wissenschaften Schweiz ausgerichtet. In diesem Rahmen soll darüber diskutiert werden, wie die Transdisziplinarität im nächsten Programm am besten umzusetzen ist. Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Antonio Loprieno, Präsident der ALLEA (All European Academies).

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Ein Lexikon zu den Ortsnamen der Romandie

Wussten Sie, dass es in der Romandie 433 Orte gibt, die mit «Chez» beginnen? Für die Ortsnamen der Westschweiz interessierte sich vor rund hundert Jahren bereits Ernest Muret. Über 120 000 Zettel produzierte er. Bis heute ist man daran, diesen kulturellen Schatz aufzuarbeiten. Ein wichtiger Meilenstein wurde vor kurzem erreicht und im Dezember wurden die ersten Ergebnisse des Projekts «Toponymie de la Suisse romande» vorgestellt.

Das Projekt «Toponymie de la Suisse romande» entspringt dem Glossaire des patois de la Suisse romande. Das Wörterbuch der Romandie – es gibt eines für jede Landessprache – basiert auf einem Fundus von über zwei Millionen Zetteln in 1353 Kästen, die von 1899 bis 1903 in fast 400 Orten erhoben wurden. Es zeigte sich bald, dass es wenig sinnvoll wäre, auch die Ortsnamen als Teil des Lexikons aufzuführen. Man entschied sich, für diese Eigennamen ein eigenes Werk zu erstellen.

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Neue Studie zum klinischen Mentorat für Pflegeexpertinnen und -experten MSc

Für die Schweiz bedeutet das Berufsprofil der klinischen Pflegeexpertinnen und -experten MSc noch weitgehend Neuland. Gestützt auf Fachliteratur und zahlreiche Experteninterviews haben Prof. Iren Bischofberger et al. Empfehlungen für die Bildung, die Praxis und die Politik abgeleitet.

Bis in der Schweiz genügend erfahrene Peers die Aufgabe des klinischen Mentorats wahrnehmen können, übernehmen vorwiegend Ärztinnen und Ärzte diese Aufgabe. Die von der SAMW in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie dieses Mentoring mit neuen Ausbildungsaufgaben für Ärztinnen und Ärzte einhergeht und wie es die interprofessionelle Zusammenarbeit verändert.

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Empfehlungen für eine KI-Strategie in der Schweiz

Künstliche Intelligenz führt zu Umwälzungen in grossen Teilen der Wirtschaft, beispielsweise in Banken und Versicherungen, in der Pharmaindustrie und im verarbeitenden Gewerbe. Die Schweiz ist zudem das europäische Land, das mit über 100 KI-Startups gemessen an der Einwohnerzahl über die meisten solcher Startups verfügt. Deswegen ist es an der Zeit, auf nationaler Ebene eine strukturierte Herangehensweise unter einheitlicher Führung zu erarbeiten.

Führende Fachleute für Künstliche Intelligenz (KI) haben ihre Empfehlungen für eine Schweizer KI-Strategie publiziert. Sie plädieren für eine intensivere Nutzung der Technologie und die Schaffung nationaler Datenplattformen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die gesellschaftliche Akzeptanz, weshalb die Bevölkerung verstärkt für Chancen und Risiken zu sensibilisieren ist.

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Die Initiative für Nachhaltigkeitsforschung

Wodurch zeichnet sich ein Wirtschaftssystem aus, welches den Fortschritt bei der nachhaltigen Entwicklung ermöglicht? Wie könnte in diesem Zusammenhang der Begriff Wohlstand definiert und vom Verbrauch natürlicher Ressourcen entkoppelt werden? Diese und andere Fragen ergaben sich aus zwei Ende August 2019 veranstalteten Workshops. Bei diesen Arbeitstreffen haben Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft die zentralen Nachhaltigkeitsanliegen für die Schweiz zusammengetragen, die als Grundlage für die Ausarbeitung eines Programms für Nachhaltigkeitsforschung dienen werden.

Mit der in diesem kurzen Video präsentierten Initiative versucht die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf nachhaltige Entwicklung und die Agenda 2030 zu lenken, um die Auseinandersetzung mit den wesentlichen gesellschaftlichen Themen zu unterstützen.

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Die Erde verstehen

Nehmen Sie Platz im Planetarium des Verkehrshauses der Schweiz und erleben Sie Spannendes rund um unseren Planeten Erde und moderne Satellitentechnik. Schauen Sie einer Astronautin im All über die Schulter, wie sie Daten erhebt und interpretiert. Ein Blick in die Zukunft – der Film spielt im Jahr 2060 – zeigt die klimatisch bedingten Veränderungen auf der Erde und vermittelt so die neusten Erkenntnisse aus der Klimaforschung.

Die Planetarium-Show «Mission Erde» eignet sich für Kinder ab 8 Jahren. Für Lehrpersonen stehen angepasste Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Das Förderprogramm «MINT Schweiz» der Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützte die Erstellung der mehrsprachigen Produktion für Jung und Alt, Lehrpersonen und Schulklassen aus der ganzen Schweiz.

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La Nuit des idées - être vivant

30. Januar 2020, Zürich

Science at Noon, Political economy and power mapping of climate policy: Nationally and in the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)

30. Januar 2020, Haus der Akademien, Bern

Wissenschaftscafé: Was ist Schmerz?

3. Februar, Bern

Konferenz «F3–Fighting Fake Facts»

3. Februar 2020, Basel

A Sustainable Europe through Transdisciplinary Research

5. Februar 2020, Brüssel

Tagung «Die Schule im digitalen Zeitalter - Erfahrungsberichte»

8. Februar 2020, Lausanne

Science at Noon, Politikberatung zum Klimawandel: Welchen Einfluss hat die Wissenschaft? Möglichkeiten und Hürden für wissensbasierte politische Entscheidungen

11. Februar 2020, Haus der Akademien, Bern

Young Faculty Meeting 2020

12. Februar 2020, Bern

Swiss Cyber Security Days 2020

12. Februar 2020, Granges-Paccot

Jahrestagung Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM)

13.-15. Februar 2020, Basel

Award ceremony for the Prix Schläfli "Biology" 2019

14. Februar 2020, Zürich

Science at Noon: Sprachkompass: Wege zum massvollen Reisen

20. Februar 2020, Haus der Akademien, Bern

Award ceremony for the Prix Schläfli "Chemistry" 2019

25. Februar 2020, Zürich

Medienkonferenzen: Automatisiertes Fahren in der Schweiz

26. Februar, Bern

Medienkonferenzen: Wenn Algorithmen für uns entscheiden: die Herausforderungen der künstlichen Intelligenz

18. März, Bern

Shift 2020

27. Februar 2020, Zürich

Wissenschaftscafé: Globale Verantwortung

2. März, Bern

Museumsnacht 2020

20. März 2020, Haus der Akademien, Bern

Science at Noon: Präsentation und Diskussion: Die Ergebnisse des Wissenschaftbarometer 2019

25. März 2020, Haus der Akademien, Bern

TecNight Zofingen

26. März 2020, Zofingen

Science at Noon: Digital Lyric: Un horizon suisse en Lit & Tech

31. März 2020, Haus der Akademien, Bern



www.akademien-schweiz.ch

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sind ein Verbund der vier wissenschaftlichen Akademien SCNAT, SAGW, SAMW und SATW sowie der Kompetenzzentren TA-SWISS und Science et Cité. Sie fördern den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und beraten Politik und Behörden.

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