News 2014

18.12.2014

28 MINT-Projekte zur Förderung ausgewählt

Das mit 1.5 Millionen Franken dotierte Programm «MINT-Schweiz» unterstützt Projekte und Initiativen zur Förderung von MINT-Kompetenzen in der Schweiz (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Insgesamt sind bei den Akademien der Wissenschaften Schweiz 158 Projektvorschläge über einen Gesamtbetrag von rund 13 Millionen Franken eingereicht worden. Nach einer mehrstufigen Evaluation wurden 28 Projekte zur Förderung ausgewählt.

Zur Liste der geförderten Projekte

Publikation 05.12.2014

«Schaulaufen schadet der Wissenschaft»

Was können wir wissen? Und wollen wir alles wissen, was wir wissen können? Die neue Ausgabe des Forschungsmagazins «Horizonte» thematisiert die Grenzen der Erkenntnis und die ethischen Grenzen der Forschung. Weitere Artikel berichten über Tsunamis im Genfersee oder die Universität als Veranstaltung der Ober- und der Mittelschicht, und Pius Knüsel schreibt:
«Die meiste Wissenschaftskommunikation ist Propaganda. Sie darf nicht vom Scheitern reden, nur von Erfolgen. Doch wo Kritik und Distanz fehlen, bröckelt das Vertrauen zuerst.»

Webseite Horizonte

Publikation 03.12.2014

Folgen des Klimawandels im Nationalpark unübersehbar

Vor 100 Jahren gründeten Forschende den Schweizerischen Nationalpark im Engadin. Welche Erkenntnisse die Forschung in dem weltweit einzigartigen Freiluftlabor gewonnen hat, fasst die Forschungskommission nun im Buch «Wissen schaffen – 100 Jahre Forschung im Schweizerischen Nationalpark» zusammen. Sehr deutlich sind etwa die Veränderungen durch den Klimawandel: Wärmeliebende Arten sind häufiger geworden, und viele Tierarten haben ihren Lebensraum um 100 bis 500 Höhenmeter den Berg hinauf verschoben.

Webseite zum Buch
Medienmitteilung

Medienmitteilung 13.11.2014

Ecopop bedeutet das Ende der Forschung auf heutigem Niveau

Die Ecopop-Initiative will zur Verringerung des Bevölkerungswachstums die Einwanderung in die Schweiz drastisch einschränken. Im Falle einer Annahme der Initiative wäre die Forschung in der schweizerischen Industrie und an den Hochschulen nicht mehr auf heutigem Niveau möglich, denn sie ist in hohem Masse auf den personellen Austausch mit dem Ausland angewiesen.
Die Schweiz wäre damit nicht mehr für die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, medizinischen und umwelttechnischen Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Deshalb empfiehlt der Vorstand der Akademien der Wissenschaften Schweiz die Ablehnung der Initiative.

Medienmitteilung (pdf)

Webseite 04.11.2014

Webseite für ein nachhaltiges Gesundheitssystem

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz lancieren eine Webseite, die die Fortschritte auf dem Weg zu einem nachhaltigen Gesundheitssystem für die Schweiz dokumentieren soll. Im gleichnamigen Blog stellen die Akademien eine Plattform zur Verfügung, um die neusten Entwicklungen mit Experten zu diskutieren.

www.roadmap-gesundheitssystem.ch

Publikation 24.10.2014

Medizin und Ökonomie – wie weiter?

Das Ziel einer finanzierbaren und qualitativ hochstehenden Gesundheits-versorgung ist gefährdet. Umso wichtiger ist es, sich zu vergewissern, welche Kerngehalte der Medizin nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfen. Ein neues Positionspapier zeigt auf, wie sich die Ärzte und weitere medizinische Fachpersonen in konstruktiver und wirksamer Weise für die Nachhaltigkeit einer qualitativ hochstehenden, patientenzentrierten Gesundheitsversorgung in der Schweiz einsetzen können.

Weitere Informationen

Publikation 09.10.2014

Massnahmen der Energie- und Klimapolitik sollen die Luftreinhaltung berücksichtigen

Die Umsetzung der Energiestrategie soll mit den Zielen der Luftreinhaltung übereinstimmen, schreiben die Akademien der Wissenschaften Schweiz in einem neuen Faktenblatt. So wirkt sich die Verbrennung von Holz in Kleinstanlagen zwar positiv auf das Klima aus, führt jedoch zu hohen Feinstaub-Emissionen. Dabei lässt sich die Luftreinhaltung generell gut mit dem Klimaschutz und der Energiestrategie verbinden, weil Treibhausgase und Luftschadstoffe meist aus denselben Quellen stammen.

Zum Download des Factsheets
Medienmitteilung (pdf)

Medienmitteilung 06.10.2014

Schutz der Biodiversität nicht auf Kurs

Der Zustand der Biodiversität wird sich weiter verschlechtern, wie der am Montag veröffentlichte 4. Weltbiodiversitätsbericht zeigt. Dies gilt auch für die Schweiz. Eine griffige Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz, deren Aktionsplan in Erarbeitung ist, bleibe deshalb zentral, sagt Markus Fischer, Präsident des Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften.

Medienmitteilung (pdf)

Publikation 29.09.2014

MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz

Der bereits seit längerem bestehende Fachkräftemangel deutet darauf hin, dass sich offenbar nicht genügend Jugendliche für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) interessieren und deshalb weder einen Beruf noch ein Studium im MINT-Bereich wählen. Es stellt sich die Frage: Wo und wie wird das Interesse an Technik und Naturwissenschaften gefördert – oder eben nicht? Mädchen fühlen sich in Technik zum Beispiel deutlich weniger gefördert als Knaben. Dies geht aus der Studie «MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz» der Akademien der Wissenschaften Schweiz hervor.

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Bericht aus der Berner Zeitung

Stellungnahme 19.09.2014

Akademien begrüssen den freien Zugang zu Wetter- und Klimadaten

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen die vorgeschlagene Aufhebung der Gebührenpflicht für meteorologische und klimatologische Dienstleistungen, wie sie die Teilrevision des Bundesgesetzes über die Meteorologie und Klimatologie vorsieht. Für viele Bereiche, wie z.B. die Umsetzung der Energiestrategie, ist der freie Zugang zu Wetter- und Klimadaten ein entscheidender Vorteil.

Medienmitteilung
Weitere Informationen

Prix Média 11.09.2014

Preisträger Prix Média 2014

Im Rahmen des Schweizer Medienkongresses wurde heute in Interlaken der mit insgesamt 40'000 Franken dotierte Prix Média der Akademien der Wissenschaften Schweiz verliehen. Für ihre gelungene Wissensvermittlung ausgezeichnet wurden Julie Zaugg und Clément Bürge (Technische Wissenschaften), Catherine Riva (Medizin), Mathias Plüss (Geistes- und Sozialwissenschaften) und Nik Walter (Naturwissenschaften).

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Stiftung Preis Balzan 08.09.2014

Balzan Preisträger 2014

Die Internationale Balzan Stiftung - Preis prämiert seit 1961 weltweit herausragende Wissenschaftler aus den Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften sowie Persönlichkeiten im Bereich Kunst und Kultur. Preisträger erhalten je 750'000 Schweizer Franken, die sie zur Hälfte für die Finanzierung von Forschungsprojekten aufwenden müssen.

Heute wurden in Mailand die Namen der Balzan Preisträger 2014 bekannt gegeben:

- Mario Torelli, Italien, für klassische Archäologie
- Ian Hacking, Kanada, für Epistemologie und Erkenntnistheorie
- G. David Tilman, USA, für grundlegende und/oder angewandte Ökologie der Pflanzen
- Dennis Parnell Sullivan, USA, für Mathematik (reine oder angewandte)

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Tagung 15.08.2014

Anmeldung für ScienceComm'14 offen

Der 2-tägige Kongress der Wissenschaftskommunikation ScienceComm vernetzt die Schweizer Akteure der Wissenschaftskommunikation und stellt eine Plattform für den fachlichen Austausch zu Verfügung. Bis zum 10. September können Sie sich gerne für den Kongress am 18. und 19. September in Beromünster / Sursee im ehemaligen Landessender (KKLB) anmelden. Die drei diesjährigen Schwerpunktthemen sind: «Wissenschaft – Medien – Politik», «Wissenschaft und Kunst» sowie «Science Visualization».

Weitere Informationen

Publikation 12.08.2014

«Open Access»: Für einen freien Zugang zu Forschungsergebnissen

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) fordert Verlage und Wissenschaftsakteure auf, den Übergang zu «Open Access» zu beschleunigen: wissenschaftliche Arbeiten sollen auf öffentliche Webseiten gestellt oder in frei zugänglichen Online-Zeitschriften publiziert werden. Ein neues Positionspapier der SAMW erklärt die verschiedenen Formen der Open-Access-Publikation und empfiehlt dringende Massnahmen.

Für einen freien Zugang zu Forschungsergebnissen (pdf)

Tagung 17.07.2014

Braucht es eine neue Wissenschaftskultur?

Thema der Tagung am 7. Juli 2014 waren die Rahmenbedingungen des Wissenschaftssystems in weiten Teilen Europas und ihre Auswirkungen auf den akademischen und insbesondere auf den weiblichen akademischen Nachwuchs. Im Anschluss an die Tagung trafen sich nationalen Akademien der Wissenschaften der Schweiz, Deutschlands und Österreichs zur Besprechung eines gemeinsamen Vorgehens bei der Förderung des akademischen Nachwuchses.

Weitere Informationen

Publikation 15.07.2014

Jahresbericht 2013

Den Jahresbericht der Akademien der Wissenschaften finden Sie hier zum
download (pdf, 2.7 MB)

18.06.2014

Das Förderprogramm «MINT Schweiz» stösst auf grosses Interesse

Für das Förderprogramm «MINT Schweiz» sind bis zum Stichtag 158 Gesuche eingegangen, die insgesamt über 13 Millionen Franken beantragen. Der Bund stellt 1,5 Millionen Franken zur Verfügung, um insbesondere bewährte Projekte und Initiativen zur Förderung von MINT-Kompetenzen in der Schweiz zu unterstützen (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).


Weitere Informationen

Publikation 10.06.2014

Demographischer Wandel: Nebeneinander statt Nacheinander

In einer neuen Publikation zeigen acht europäische Akademien der Wissenschaften die Folgen des demographischen Wandels und den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf auf. In Übereinstimmung mit den Feststellungen und Empfehlungen der europäischen Partner halten die Akademien der Wissenschaften Schweiz Massnahmen für vordringlich, die eine aktive Beteiligung aller Generationen am Familien- und Erwerbsleben ermöglichen und fördern. Sie plädieren für eine Gesellschaft aller Lebensalter und eine Durchmischung von Ausbildung, Erwerbs- und Familienarbeit: Ein Nebeneinander soll das Nacheinander ablösen.

Medienmitteilung Akademien der Wissenschaften Schweiz
Gemeinsame Medienmitteilung der acht europäischen Akademien
Publikation: Mastering Demographic Change in Europe (pdf, 1.7 MB)
Pressebild: European Academies Group «Mastering Demographic Change» (10 MB)

Publikation 02.06.2014

Das neue «Horizonte»: Wissenschaft ist grenzenlos

Die Schweiz schickt sich an, sich von Europa abzuschotten. Dies bedroht den hiesigen Forschungsplatz, der vielfach mit Europa und der ganzen Welt vernetzt ist.
- Unbehagen an der Universität
- Der europäische Patient
- Die internationale Verflechtung des Schweizer Forschungsplatzes
- Welche Infrastrukturen braucht die Schweizer Forschung?

Download Horizonte (pdf, 4.5 MB)
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International 19.05.2014

Akademien in Schweizer OECD-Delegation

Als Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz ist Thierry Courvoisier vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zum Mitglied der Schweizer Delegation im Global Science Forum der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) ernannt worden. Das Global Science Forum dient der Beratung zwischen hochrangigen Wissenschaftsvertretern zu globalen Themen und unterstützt die OECD bei der Formulierung von Vorschlägen zur Verbesserung des weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens.

Weitere Informationen zum OECD Global Science Forum

Publikation 02.05.2014

Eine nationale Bildungsstrategie für die Schweiz

Mit dem «Plädoyer für eine nationale Bildungsstrategie» laden die Akademien der Wissenschaften Schweiz die Bildungsakteure ein, ganzheitlich über die sich stellenden Herausforderungen im Bildungssystem nachzudenken und eine gemeinsame Handlungslinie zu entwerfen. Die Akademien stellen fest, dass heute eine klare bildungspolitische Zielsetzung fehlt, die der Koordination der vielfältigen Prozesse im Bildungsbereich Richtung und Orientierung gäbe. Sie schlagen Bund und Kantonen vor, unter Einzug der betroffenen Akteure eine nationale Bildungsstrategie zu erarbeiten.

Plädoyer für eine nationale Bildungsstrategie (pdf)
Medienmitteilung (pdf)
Weitere Informationen

Förderung 07.04.2014

Jetzt offen: Förderprogramm «MINT Schweiz»

Das Förderprogramm «MINT Schweiz» des Bundes unterstützt Projekte und Initiativen zur Förderung von MINT-Kompetenzen in der Schweiz (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Wer eine MINT-Initiative oder ein MINT-Projekt im Bereich Ausbildung, Weiterbildung, Attraktivität der Berufe oder allgemeinem MINT-Bewusstsein durchführt, kann dafür bei den Akademien der Wissenschaften Schweiz eine Anschub- oder Zusatzfinanzierung beantragen. Antragsberechtigt sind Institutionen, Einzelpersonen und Personengruppen, die bereits Erfahrung in diesem Bereich vorweisen können. Eigenmittel müssen mit eingebracht werden.

Einsendeschluss für Gesuche ist der 7. Juni 2014.

Das Informationsdossier mit Antragsformular finden Sie unter:
www.akademien-schweiz.ch/MINT

Petition 04.03.2014

Appell für einen offenen europäischen Hochschulraum

Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 ist die Zugehörigkeit der Schweiz zum europäischen Hochschulraum bedroht. In ihren ersten Reaktionen hat die Europäische Kommission die Schweiz vom 8. EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 sowie vom Studierenden-Austauschprogramm Erasmus+ ausgeschlossen. Studierende, Forschende und WissenschaftlerInnen sind herzlich eingeladen, sich an einer Online-Petition des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften zu beteiligen, die von den Schweizer Wissenschaftsorganisationen einschliesslich der Akademien der Wissenschaften unterstützt wird. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Appells fordern von den politischen Entscheidungsträgern in Europa und in der Schweiz, dass sich die Schweiz weiterhin an diesen wichtigen Programmen beteiligen kann, und bekennen sich zu einem offenen europäischen und internationalen Hochschulraum.

Zur Webseite der Online-Petition:
www.not-without-switzerland.org

Stellungnahme 24.02.2014

Wissenschaftsorganisationen fordern Anschluss an Horizon 2020 und Erasmus+

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz, die Rektorinnen und Rektoren der Schweizer Hochschulen und das Präsidium des Schweizerischen Nationalfonds drücken in einem Brief an den Bundesrat ihre Sorge aus, von den europäischen Forschungsprogrammen ausgeschlossen zu werden. Sie fordern den Bundesrat auf, «alle möglichen und erdenklichen Massnahmen zu ergreifen und Schritte zu unternehmen, damit eine Assoziierung an Horizon 2020 und Erasmus+ möglich wird.»
Dieser dringende Aufruf der akademischen Organisationen folgt auf das im Januar vor dem «Ja» zur «Masseneinwanderungs-Initiative» publizierte «Manifest für einen offenen Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz».

Brief an den Bundesrat (pdf)
Manifest für einen offenen Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz (pdf)

Factsheet 11.02.2014

Fracking: Kontrovers, aber vielversprechend

Fracking ermöglicht die wirtschaftliche Nutzung von schwer erschliessbaren Gasressourcen. Auch in der tiefen Geothermie kommt Fracking zum Einsatz. Ein neues Faktenblatt der Akademien der Wissenschaften Schweiz liefert Argumente für die Diskussion dieser Techniken.

Zum Download des Faktenblattes (Langfassung und Kurzfassung)

Factsheet 27.01.2014

Nicht nur Honigbienen: Auch Wildbestäuber müssen besser geschützt werden

Honigbienen und andere Insekten bestäuben viele Pflanzen und sind damit unerlässlich für eine produktive Landwirtschaft und für funktionierende Ökosysteme. Diese Bestäuber haben allerdings mit vielfältigen Problemen zu kämpfen und erlitten bedenkliche Verluste ihrer Individuen- und Artenzahlen. Dabei sind nicht nur Honigbienen betroffen, auch Wildbestäuber wie zum Beispiel gewisse Hummeln und Schmetterlingsarten sind gefährdet.
Ein neues Factsheet der Akademien der Wissenschaften Schweiz präsentiert den aktuellen Wissensstand und zeigt Handlungsoptionen auf.
Medienmitteilung (pdf)
Factsheet (pdf)

Stellungnahme 22.01.2014

Lehrplan 21: Kein Ersatz für eine nationale Bildungsstrategie

Der Lehrplan 21 der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz ist ein Projekt zur Harmonisierung des schweizerischen Schulsystems für die Volksschule. Er gibt Orientierungshilfe und legt den Spielraum für kantonale Anpassungen fest. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz erachten die Anstrengungen zur Harmonisierung der kantonalen Systeme als positiv. Sie weisen jedoch auf eine Reihe von Risiken hin: so werden zum Beispiel überfachliche Kompetenzen zu wenig gefördert und einige Ziele sind so hoch gegriffen, dass sie eher für ein Bachelorstudium als für die Volksschule gelten könnten. Zudem ist der Lehrplan 21 kein Ersatz für eine notwendige nationale Bildungsstrategie für Bund und Kantone, die sich der verschiedenen Baustellen im heutigen System annimmt.

Medienmitteilung (pdf)

Publikation 21.01.2014

Zuwanderungspolitik: Manifest offener Wissensplatz Schweiz

Die Offenheit der Schweiz gegenüber der Welt ist entscheidend für viele Aspekte der Entwicklung des Landes, aber sie ist besonders wichtig für das intellektuelle und akademische Leben, für Forschung und Innovation. Die kommenden Abstimmungen über die Zuwanderungspolitik werden sicherlich als Bewährungsprobe dieser Offenheit wahrgenommen. Aus diesem Anlass bekräftigen die Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammen mit den anderen wissenschaftlichen und akademischen Akteuren unseres Landes die Notwendigkeit, Wissen und Personen mit den umgebenden Ländern frei auszutauschen. In diesem Sinne haben die genannten Akteure ein Manifest publiziert, das Sie hier zum download finden:

Manifest für einen offenen Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz (pdf)

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