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Medienmitteilung 23.05.2016

Mehr Licht in den Rohstoffsektor

Möchte die Politik Regeln für einen nachhaltigen Rohstoffsektor schaffen, muss sie zuerst für Transparenz sorgen und Wissenslücken schliessen. Das folgern 15 Forschende aus der Analyse der verfügbaren Forschungsliteratur. Ihre Erkenntnisse haben sie im Factsheet «Den Rohstoffsektor in Entwicklungsländern nachhaltig gestalten» der Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammengefasst.

Medienmitteilung
Factsheet (pdf)
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KFPE - Call for Proposal 18.05.2016

Implementing the Agenda 2030 for Sustainable Development - Call for Proposal

The Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) and the Swiss Commission for Research Partnerships with Developing Countries (KFPE) are jointly organising a 2nd Research Fair on 9 November 2016. The fair taking place at SDC Headquarters in Bern provides an opportunity for exchange and dialogue between science, policy, and practice on the implementation of the Agenda 2030 for Sustainable Development. Swiss researchers from all academic disciplines who are involved in a transdisciplinary research partnership are invited to submit a proposal to interactively showcase their ideas and reflections. The deadline for submission is 19 June 2016 (kfpe@scnat.notexisting@nodomain.comch).

Find more information:
http://www.naturalsciences.ch/organisations/kfpe/63490-research-fair-on-the-agenda-2030---call-for-proposals

Medienmitteilung 22.04.2016

Claudia Appenzeller wird Geschäftsführerin der Akademien der Wissenschaften Schweiz


Der Vorstand hat Claudia Appenzeller-Winterberger als Geschäftsführerin der Akademien der Wissenschaften Schweiz ernannt. Sie übernimmt die neuen Aufgaben am 25. April 2016.


Als Generalistin mit einer grossen Faszination für das Zusammenspiel von Wissenschaft, Public Management und Kommunikation wird sich Claudia Appenzeller für eine intensivere und fachübergreifende Zusammenarbeit der Akademien der Wissenschaften Schweiz einsetzen, damit ein Fundament entsteht, um neue Herausforderungen zu lösen. Dabei ist ihr auch der Dialog mit der Gesellschaft ein besonders wichtiges Anliegen. 

Medienmitteilung
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Prix Média 31.03.2016

Jetzt bewerben: Prix Média und Medien-Förderpreise

Mit dem Prix Média zeichnen die Akademien der Wissenschaften Schweiz Medienschaffende aus, um deren wertvollen Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu würdigen. Der Prix Média und der Prix Média Newcomer werden für je einen wissenschaftsjournalistischen Beitrag verliehen und sind mit jeweils 5'000 Franken dotiert. Mit dem Medien-Förderpreis werden zudem geplante wissenschaftsjournalistische Projekte unterstützt, die durch Relevanz und Originalität überzeugen. Für diesen Zweck stehen insgesamt 30'000 Franken zur Verfügung. Spätester Bewerbungstermin für alle Preise ist der 15. Mai 2016.
Weitere Informationen und Bewerbungsformulare

Medienmitteilung 22.03.2016

Die Diskrepanz zwischen ambitionierten Zielen und rückläufigen Finanzmitteln korrigieren

Im Februar 2016 überwies der Bundesrat die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 an das Parlament. Seine notwendigen Schwerpunkte sind die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, höhere Abschlusszahlen im Studium der Humanmedizin, die Erschliessung neuer Forschungsbereiche sowie die Stärkung der höheren Berufsbildung. Es besteht jedoch eine grosse Diskrepanz zwischen den ambitionierten Zielen der Regierung und dem rückläufigen Wachstum der Finanzmittel. Um diese Diskrepanz zu korrigieren, sehen sich die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen gezwungen, Aufstockungen und Korrekturen in der BFI-Botschaft 2017-2020 zu fordern.

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Publikation 18.03.2016

Gottfried Schatz: From Little Science to Big Science

Die Anzahl der Forscherinnen und Forscher verdoppelt sich alle zehn bis fünfzehn Jahre. Gottfried Schatz zeigt in seinem Manuskript, vor welche Probleme das Wachstum die Wissenschaft stellt – zu viele Personen konkurrieren um ungenügende Ressourcen, und für eine wissenschaftliche Karriere zählt Schnelligkeit heute manchmal mehr als Qualität. Er erklärt den Unterschied zwischen Wissen und Wissenschaft, und warum an unseren Kindergärten, Schulen und Universitäten weniger Wissen und mehr Wissenschaft gelehrt werden sollte.

Gottfried Schatz starb am 1. Oktober 2015. Er konnte seinen Vortrag am Schweizer Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation nicht mehr selber halten, stellte aber sein Manuskript zur Verfügung, das in der Reihe ‹Swiss Academies Communications› erscheint.

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Publikation 18.03.2016

Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen

An Schweizer Universitäten studieren mehr Frauen als Männer. Bei den Assistierenden lag der Frauenanteil 2013 bereits bei 43%. Unbegreiflich erscheint es daher, dass bei den Professuren der Frauenanteil trotz aller Bemühungen nur knapp die 20% - Marke zu überschreiten vermag.
Wie schätzen Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz ihre Karrieremöglichkeiten ein? Die Arbeitsgruppe «Gender» der Akademien der Wissenschaften Schweiz veröffentlicht dazu einen Bericht, verfasst von Patricia Felber. Ebenfalls enthalten sind die «Empfehlungen für gendergerechte akademische Karrierewege» der Akademien der Wissenschaften.

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Stellungnahme 09.03.2016

Ein faires, modernes Urheberrechtsgesetz für alle

Der Vorschlag des Bundesrats zur Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) trägt den Erfordernissen moderner digitaler Methoden in der Wissenschaft Rechnung. Die Verknüpfung mit einer Vergütungspflicht lehnen die Akademien jedoch ab, da die Inhalte der verwendeten Informationen bereits mehrfach mit öffentlichen Geldern subventioniert worden sind. Überdies ist es an der Zeit, das Zweitveröffentlichungsrecht von wissenschaftlichen Texten in Zeitschriften und Sammelwerken rechtlich zu verankern, damit der freie Zugang (Open Access) zu diesem Wissen eröffnet wird.

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Konferenz 08.03.2016

ScienceComm'16: call for abstracts

Der Call for Abstracts für den Kongress ScienceComm'16 ist ab sofort bis 1. April offen. Alle, die den Kongress am 22./23. September 2016 mit einem Beitrag mit gestalten wollen, sind herzlich eingeladen, einen Abstract online einzureichen. Die diesjährigen Themen sind: Politik und Wissenschafts-kommunikation sowie Wissenschaftskommunikation und Digitalisierung.
Der Kongress wird dieses Jahr am Neuenburger See in Grandson (Yverdon-les-Bains) stattfinden.

Weitere Informationen

03.03.2016

Was die Geisteswissenschaften zur Wertschöpfung beitragen

Die Website abouthumanities.sagw.ch fasst zusammen, was die Geisteswissenschaften zur Wertschöpfung und zum gesellschaftlichen Wohlbefinden beitragen. Mit der Website reagiert die SAGW auf die Kritik gegenüber den Geisteswissenschaften. 18 Fragen und Antworten machen deutlich, weshalb es die Geisteswissenschaften zur Lösung gesellschaftlicher Probleme ebenso wie zur Stärkung der Wirtschaft braucht.

abouthumanities.sagw.ch

Stellungnahme 26.02.2016

Eine Annahme der Durchsetzungsinitiative hätte erhebliche negative Konsequenzen für den Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationsplatz

Als Folge der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative ist die Schweiz nur noch teilweise an das europäische Forschungsrahmenprogramm assoziiert. Eine Annahme der Durchsetzungsinitiative wäre in dieser Situation verheerend und hätte längerfristig negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes.

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Stellungnahme 26.02.2016

Ehrgeizige Reformen bei stark rückläufigen Finanzmitteln – diese Diskrepanz gefährdet die Zukunft des Denk- und Werkplatzes Schweiz

Mit Sorge haben die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen von der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 (BFI-Botschaft 2017-2020), die der Bundesrat ans Parlament überwiesen hat, Kenntnis genommen. Der Bundesrat hält im positiven Sinne an den notwendigen Schlüssel-Projekten zu Gunsten des wissenschaftlichen Nachwuchses, des Medizinstudiums, neuer Forschungsbereiche und der Stärkung der höheren Berufsbildung fest. Gleichzeitig kündigt er jedoch einen starken Rückgang der für den BFI-Bereich zur Verfügung stehenden Finanzmittel an. Diese Diskrepanz bringt die Führungsrolle unseres Landes im Bereich der Bildung, Forschung und Innovation zu einem Zeitpunkt in Gefahr, in dem die Schweiz ihren Zugang zum Europäischen Forschungsprogramm zu verlieren droht.

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Publikation 19.02.2016

Die Schweiz und der Rohstoffhandel

Die Schweiz ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Handelsplätze für Rohstoffe aus aller Welt geworden. Dieser Aufstieg ist jedoch begleitet von Sorgen um Transparenz, angemessene Regulierung und Risiken für rohstoffexportierende Entwicklungsländer.

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Open Access 17.02.2016

Moving Forwards on Open Access

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Petition der League of European Research Universities (LERU) «Moving Forwards on Open Access» unterzeichnet. Die Petition fordert die Europäische Kommission unter der Präsidentschaft der Niederlande 2016 auf, nach Lösungen zu suchen, die den Open Access zu Forschungsergebnissen ermöglichen. Ziel ist unter anderem, dass Universitäten und Bibliotheken nicht zwei Mal für die gleichen Inhalte bezahlen müssen und Subskriptionskosten für Zeitschriften mit den Gebühren für die Aufschaltung eines Artikels im Gold Open Access verrechnen können.

Zum LERU Statement

Publikation 17.02.2016

Auf der Suche nach dem Ganzen in der Medizin – der Beitrag der Philosophie

Welche Unterschiede bestehen zwischen dem medizinischen und dem Alltagsverständnis von Gesundheit und Krankheit? Welche Konsequenzen haben die verschiedenen Ansichten auf die Vermeidung und die Behandlung von Krankheit? Sibylle Obrecht Lösch fasst die Ergebnisse des Workshops Medical Humanities IV zusammen und reflektiert die interdisziplinären Erfahrungen im Hinblick auf eine weitere Ausgestaltung der Medical Humanities.

Zum Download der Publikation

Manifest 08.02.2016

Hochschulen sind besorgt um die Zukunft von Bildung und Forschung in der Schweiz

Zum zweiten Jahrestag der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative warnen die Hochschulen vor den Folgen der Durchsetzungsinitiative und veröffentlichen ein gemeinsames Manifest zur Position der Schweizer Bildung und Forschung. Auf dem Spiel stehen nebst Bildung und Forschung auch Schweizer Wirtschaft und Wohlstand.

www.swissuniversities.ch

Stellungnahme 02.02.2016

Kein Stabilisierungsprogramm zulasten der Zukunft des Werkplatzes und des Nachwuchses

Dank der prioritären Förderung der Forschung und Bildung während der letzten acht Jahre konnte die Schweiz ihren Spitzenplatz in einem sich verstärkenden globalen Wettbewerb gerade noch halten.
Leider wird die vom Bundesrat vorgeschlagene Sparquote zulasten von Bildung, Forschung und Innovation der Schweiz in erster Linie den Nachwuchs treffen, nämlich die Studierenden und den Mittelbau der Hochschulen.

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Publikation 25.01.2016

White paper: Big Data im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und der zunehmende Trend, individuelle Aktivitäts- und Gesundheitsdaten aufzuzeichnen, bedeuten für das Gesundheitswesen, die Life-Sciences-Industrie und die Einzelperson sowohl Chancen als auch Risiken.

Zum Download der Publikation

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