News

VERANSTALTUNG 21.04.2017

Forschung in den Schweizer Pärken

Die Parkforschung Schweiz organisiert am 30. Mai 2017 eine nationale Tagung zur Forschung in Pärken von nationaler Bedeutung und UNESCO-Weltnaturerbestätten. An dieser Tagung stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Forschungsprojekte vor, welche in verschiedene Pärken von nationaler Bedeutung und UNESCO Welterbegebieten durchgeführt werden. Das Programm beinhaltet Referate und Poster zu den Themen Gesellschaft, Bildung, Biodiversität und Wandel.

Weitere Informationen und die Anmeldung

VERANSTALTUNG 10.04.2017

3° Convegno «Dalle Alpi al Mediterraneo»

Grenzüberschreitende, nachhaltige Mobilität und deren Bedeutung für den Wohlstand in Zeiten des beschleunigten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruches sind entscheidend für die Entwicklung zwischen Alpen und Mittelmeer. Maurice Campagna, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, moderierte einen Anlass in Lugano mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik darunter Giancarlo Kessler, Schweizer Botschafter in Rom, und Prof. Rico Maggi, Professor für internationale, Tourismus- und Mikroökonomie an der Universita della Svizzera Italiana USI.


«Nachhaltigkeit der grenzüberschreitenden Mobilität»


PUBLIKATION 06.04.2017

Universitäten werden nachhaltiger

Mehr Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Einen wichtigen Beitrag zur Verankerung trug das mit rund vier Millionen Franken dotierte Förderprogramm «Sustainable Development at Universities» des Bundes bei. Koordiniert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützte das Programm in den vergangenen vier Jahren 54 Projekte. Einen Überblick liefert der Abschlussbericht, der am Freitag am «Sustainable University Day» in Basel präsentiert wird. Zum Nachfolgeprogramm für Studierende läuft bereits die erste Ausschreibung.

Abschlussbericht «Sustainable Development at Universities»
Übersicht aller Projekte
Nachfolgeprogramm «U-Change» 

International 05.04.2017

Ernsthafte Besorgnis um akademische Freiheit in Ungarn

Die Reform des Hochschulgesetzes durch die ungarische Regierung schlägt hohe Wellen. Die Reform betrifft formal 28 vom Ausland unterstützte Bildungs- einrichtungen, richtet sich aber faktisch gegen die Central European University (CEU). Die 1991 etablierte und international renommierte Universität wird ihren Betrieb einstellen müssen, wenn die Reform Bestand haben sollte. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen den Aufruf der All European Academies (ALLEA) und weiterer Wissenschaftsorganisationen an die ungarische Regierung, die Reform zurückzuziehen und die akademische Freiheit zu respektieren, verbrieft in Artikel 9 der ungarischen Verfassung.

ALLEA Schreiben
Weitere Statements
Verfassung Ungarns

MARCH FOR SCIENCE 03.04.2017

Marschieren für Forschung und Wissenschaft

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen den «March for Science» am 22. April. Mit allen Teilnehmenden weltweit betonen auch die Akademien die Notwendigkeit, dass Wissenschaft transparent und für alle zugänglich ist. Forschung und Wissenschaft sollen dem Allgemeinwohl dienen und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützen, best mögliche Entscheidungen für die Bevölkerung zu treffen.

«March for Science» in der Schweiz
Lausanne: twitter.com/ScienceMarchCH
Genf: marchforsciencegeneva.org

www.marchforscience.com

Wissenschaftliche Integrität 24.03.2017

Leitplanken für redliche Forschung

Ein neuer europäischer Verhaltenskodex setzt Leitplanken für wissenschaft- liche Integrität. Die prägnante Zusammenstellung verfasst haben ausgewählte Expertinnen und Experten des Verbunds von 59 Akademien aus 40 Ländern des Europarats – den All European Academies (ALLEA). Als Referenzdoku- ment der Europäischen Kommission wird es bindend sein für alle Forschenden mit Projektgeldern aus dem Europäischen Forschungsrahmenprogramm. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Erarbeitung der Neuauf- lage des Dokuments substanziell unterstützt.

European Code of Conduct for Research Integrity
ALLEA Website

TAGUNG 21.03.2017

Zukunft entwickelter Tourismusregionen – Mehr als ein Geschäftsmodell

Die diesjährige Tagung der Interakademischen Kommission Alpenforschung (ICAS) lotet Zukunftsperspektiven für touristisch stark entwickelte und entsprechend tourismusabhängige Zentren und Regionen aus. Aktuelle Trends und sich rasant verändernde Rahmenbedingungen wie unberechenbare globale Märkte, Zweitwohnungsbegrenzung, Klimawandel und zunehmende Mobilität setzen die schwindende Rahmenbedignungen. Die Diskussion soll jenseits der klassischen, rein ökonomisch orientierten Geschäftsmodelle stattfinden und aufzeigen, wie sich touristische Zentren als attraktive Lebensräume von innen heraus entwickeln und profilieren können. Die Tagung diskutiert dazu Lösungsansätze, die auch für das Engadin von Interesse sein können.

Kongress- und Kulturzentrum Rondo, Pontresina. 23./24. Juni 2017
www.icas-tagung2017.alpinestudies.ch, +41 (0)31 306 93 46.

Weitere Informationen
Anmeldeformular (Anmeldung bis Montag 19.6.17)

EVENT 14.03.2017

ScienceComm'17 Call for Participation

«Show Me Science!» lautet das Motto der ScienceComm'17. Welche Rolle spielt Wissenschaftskommunikation in Zeiten des «anything goes»? Ist die flexible Haltung gegenüber Fakten und Deutungen nicht ein Weckruf an die Wissenschaft und eine Chance, sich zu positionieren im Sinne von ‚It’s science. It works. We show you how!’. Dieses Jahr stehen partizipative Formate im Vordergrund. Die ScienceComm`17 startet am 21. September nachmittags und endet am 22. September 2017 abends im Landhaus Solothurn.

Die Einreichfrist für Abstracts ist 9. April 2017:
Weiter Informationen zur ScienceComm'17 


FÖRDERPROGRAMM 13.03.2017

Unterstützung für Studentenprojekt zur Nachhaltigkeit

Das Programm «U Change» ermöglicht unabhängige Projektarbeiten für Studentinnen und Studenten an den Schweizer Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Es unterstützt die Entwicklung und Umsetzung studentischer Ideen, Geschäftsmodelle sowie weitere Aktivitäten für eine nachhaltige Entwicklung und ergänzt damit die Ausbildung an den Hochschulen. Zentral ist bei den geförderten Projekten die Zusammenarbeit mit anderen Studierenden, mit Unternehmen, mit der öffentlichen Hand oder mit NGOs.

Sustainable University Day 2017

EVENT 07.03.2017

Buchvernissage: "Augen-Blicke"

Welche Rolle spielen Medien in religiösen Traditionen? Wie wird Religion in heutigen Medien repräsentiert? Fragen wie diese treiben die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati um. Zu ihrem 50. Geburtstag erscheint im Theologischen Verlag Zürich (TVZ) die Festschrift «Augen-Blicke - 29 Perspektiven auf Religion». Die Buchvernissage findet am 6. April 2017 um 17.15 im Haus der Akademien Laupenstrasse 7, Bern, statt. Ohne Anmeldung.

Flyer zur Buchvernissage

MEDIENMITTEILUNG 01.03.2017

Nationalrat diskutiert Ratifikation des Klimaübereinkommens von Paris

Die Schweiz ist vom Temperaturanstieg überdurchschnittlich stark betroffen. Der Nationalrat diskutiert morgen Donnerstag die Ratifikation des internationalen Klimaübereinkommens der Vereinten Nationen von Paris 2015. Dieses legt den Grundstein für einen global koordinierten Klimaschutz. Eine Übersicht von wissenschaftlichen Studien zeigen: In der Schweiz fallen die Auswirkungen beim Erreichen des Pariser Zwei-Grad-Ziels deutlich geringer aus als beispielsweise in einer um drei Grad wärmeren Welt.




Medienmitteilung «Übereinkommen von Paris vermindert Klimafolgen in der Schweiz spürbar»
ProClim – Forum für Klima und globalen Wandel 
Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» (pdf)

International 28.02.2017

Wissenschaftliche Unterstützung zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele in der Schweiz

Im September 2015 verabschiedete die Staatengemeinschaft «Globale Nachhaltigkeitsziele» (Sustainable Development Goals, SDG) für eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung weltweit. Zur nationalen Umsetzung der 17 SDG-Ziele bis 2030 setzte der Bundesrat auch eine Begleitgruppe ein mit Vertreterinnen und Vertretern aus Privatwirtschaft, Nichtregierungsorgani- sationen, Verbänden und der Wissenschaft. Delegiert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz werden die Ökonomin Renate Schubert (Leiterin des Instituts für Umweltentscheidungen, ETH Zürich) und der Geograph Peter Messerli (Direktor des Centre for Development and Environment, Uni Bern) die Wissenschaft vertreten.

Nationale Umsetzung der Agenda 2030

PUBLIKATION 20.02.2017

Empfehlungen für den Erwerb von Grundkompetenzen in der lateinischen Sprache

2014 legte die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) Empfehlungen zum Angebot und Erwerb lateinischer Sprachkompetenzen an Schweizer Universitäten vor. Die Empfelungen legen nahe, dass die Umsetzung der Empfehlungen am besten zu bewerkstelligen ist, indem minimale Kompetenzen festgelegt werden, über die Studierende nach Abschluss eines Grundkurses in Latein verfügen sollten. Eine Arbeitsgruppe wurde deshalb beauftragt, den vorliegenden Report zu entwickeln.

Swiss Academies Reports, Vol. 12, No. 1, 2017 

STELLUNGNAHME 02.02.2017

Tierversuche: Akademien unterstützen Einführung von Tierschutzbeauftragten und vereinheitlichte Aus- und Weiterbildung

Ende Oktober hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) die Vernehmlassung zur Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich eröffnet. Die revidierte Verordnung sieht neu einen Tierschutzbeauftragten für Tierversuche vor und die Vereinheitlichung der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Tierversuche. Die Akademien begrüssen in ihrer Stellungnahme beide Vorschläge ausdrücklich. Daneben weisen sie auf einige Ungereimtheiten hin.

Stellungnahme zur Vernehmlassung zur Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich
Kommission für Tierversuchsethik der Akademien

International 01.02.2017

US-Einreisesperre trifft auch Forschende aus der Schweiz

Die von der US-Regierung verhängte temporäre Einreisesperre für Staats- angehörige aus dem Irak und Jemen, aus Iran, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien trifft auch Wissenschafterinnen und Wissenschafter in der Schweiz. Eine an der EPF Lausanne promovierte und in Lausanne lebende Iranerin kann ihre Stelle an der Harvard Medical School trotz Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds nicht antreten. «Wissenschaft gedeiht am besten mit Austausch an Ideen und Forschungsmaterial – aber auch mit der ungehinderten Bewegungsfreiheit von Forscherinnen und Forschern», betont die Delegierte für Menschenrechte der Akademien der Wissenschaften Schweiz, Prof. Martina Caroni. Diskriminierung von Forschenden aufgrund ihrer Nationalität oder Religion widerspreche dem Grundsatz der Universalität der Wissenschaft. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen deshalb die Petition von nahezu 15'000 US-Wissenschafterinnen und Wissenschafter und den Appell des International Council for Science gegen die Einreisesperre.

Petition der US-Wissenschafter «notoimmigrationban.com» 

PUBLIKATION 30.01.2017

«Autonomie in der Medizin»: Publikation und Save the Date

Im Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin» der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) stand 2016 die Bedeutung der Beziehung im Zentrum: Welche Rolle spielt die Beziehung zu den Ärztinnen, Pflegenden und Angehörigen für selbstbestimmt gefällte Gesundheitsentscheidungen? Die Publikation zur Tagung bettet die aktuelle Autonomiedebatte in einen grösseren Kontext ein und erläutert, inwiefern Ansätze wie «relationale Autonomie» oder «assistierte Autonomie» Vorteile bringen gegenüber der klassischen «Entscheidungsautonomie».
«Autonomie und Fürsorge» – so lautet der Tagungstitel 2017. Oft verlangen Gesundheitsprobleme bei urteilsunfähigen Personen einschneidende Entscheidungen – sei dies beim bewusstlosen Unfallopfer, bei Neugeborenen oder bei fortgeschritten Demenzkranken. Wer entscheidet in solchen Situationen? Und nach welchen Masstäben? Diskutieren Sie mit und halten Sie sich dazu den 30. Juni 2017 für die Tagung in Bern frei.

SAMW (2016) Autonomie und Beziehung. Bericht zur Tagung vom 7. Juli 2016 des Veranstaltungszyklus "Autonomie in der Medizin". Swiss Academies Communication11 (12) pdf

JAHRESKONGRESS 30.01.2017

We Scientists Shape Science

We want science to be creative, solid, open, helpful for society and a good career opportunity for the talented youth. Let’s start to change what it means to be a scientist and the way and the framework in which science is conducted. It is us scientists who need to change science. Find more information and updated discussion paper on the website of the annual congress of the Swiss Academy of Sciences (SCNAT).

«We Scientists Shape Science»

PUBLIKATION

Die Praxis gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit

Die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Dabei wurde die Forderung nach mehr und besserer IPZ immer lauter; gleichzeitig blieb die Frage offen, was IPZ in der Praxis für die handelnden Fachpersonen konkret bedeutet. Eine SAMW-Auftragsstudie bietet nun Orientierung.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2017) Die Praxis gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit.
Swiss Academies Reports 12 (2). pdf 

AUSSCHREIBUNG 17.01.2017

Ausgezeichnete Ausstellungen: Prix Expo

Der Prix Expo zeichnet Ausstellungen und verwandte Formen aus, welche die Faszination der Natur und der Naturwissenschaften einem breiten Publikum in der Schweiz fachlich kompetent und erlebnisorientiert vermitteln. Der Preis wird seit 2003 alljährlich von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz verliehen und ist mit 10'000 Franken dotiert. Der Einsendeschluss für diese Ausschreibung ist 1. Juni 2017.

Alle Informationen und Teilnahmeformular

NACHHALTIGKEIT 12.01.2017

Peter Messerli ist Ko-Vorsitzender des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung

Peter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. 2015 wurde er von den Akademien der Wissenschaften Schweiz als Wissenschaftsvertreter der Schweizer Delegation gewählt, welche an den Verhandlungen der neuen globalen Entwicklungsagenda teilnahm und die Schweizer Delegation an den UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York begleitete. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.

Informationen zum Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung

MENSCHENRECHTE 11.01.2017

Martina Caroni ist neue Delegierte für Menschenrechte

Die Delegierte der Akademien der Wissenschaften für Menschenrechte bis 2020 heisst Martina Caroni. Die Delegierte interveniert bei Menschenrechtsverletzungen gegen Forschende aufgrund von deren wissenschaftlicher Tätigkeit und sie fördert die Bedeutung der Menschenrechte in der Wissenschaft. Martina Caroni studierte in Bern und Yale und war in der Europäischen Kommission für Menschenrechte tätig. Seit 2002 lehrt und forscht die Professorin für öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht in Luzern auch zu den Themen Migrationsrecht und Menschenrechte.

Weitere Informationen

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