Science at Noon


Jeweils 12.15 bis 13.00 Uhr
Cantina dell'Accademia im Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern


Wissen teilen, spannenden Menschen begegnen und Schnittstellen leben: Im Rahmen von «Science at Noon» diskutieren Akteure aus dem Netzwerk der Akademien der Wissenschaften regelmässig wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Themen und geben sich gegenseitig Einblick in laufende und umgesetzte Projekte.



Freier Eintritt, ohne Anmeldung, offen für alle Interessierten

Wenn Sie als Vertreterin oder als Mitarbeiter einer Organisation des Wissenschaftsbetriebs Interesse haben, die Veranstaltungsreihe «Science at Noon» mit einem Kurzreferat mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Kontaktnahme: lucie.notexisting@nodomain.comstooss@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch
 

Donnerstag, 20.Dezember 2018

 
Prof. Vincent F. Hendriks
University of Copenhage
Center for Information and Bubble Studies (CIBS), Director

REALITY LOST:
Markets of Attention, Misinformation and Manipulation

The media is being flooded by populist narratives, fake news, conspiracy theories and make-believe. Misinformation is turning into a challenge for all of us, whether politicians, journalists, or citizens. In the age of information, attention is a prime asset and may be converted into money, power, and influence – sometimes at the cost of facts. The point is to obtain exposure on the air and in print media, and to generate traffic on social media platforms. With information in abundance and attention scarce, the competition is ever fiercer with truth all too often becoming the first victim.
“Reality Lost: Markets of Attention, Misinformation and Manipulation” is an analysis by philosophers Vincent F. Hendricks and Mads Vestergaard of the nuts and bolts of the information market, the attention economy and media eco-system which may pave way to postfactual democracy. Here misleading narratives become the basis for political opinion formation, debate, and legislation. To curb this development and the threat it poses to democratic deliberation, political self-determination and freedom, it is necessary that we first grasp the mechanisms and structural conditions that cause it.
The book is available with Springer Nature in Open Access and may be downloaded for free following this link: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-00813-0
Referat auf Englisch

Archiv Veranstaltungen 2018: siehe Rubrik "2018".

 
 

Dienstag, 15.Januar 2019


PODIUMSDISKUSSION: QUALITÄT, QUANTITÄT UND ERFOLG IN DER WISSENSCHAFT

Science & policy - eine Zusammenarbeit von a+ und dem SWR


Es diskutieren: 

Prof. Matthias Egger
Präsident des Nationalen Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds SNF
Professor für Epidemiologie und Sozialmedizin, Universität Bern

Prof. Gerd Folkers
Präsident des Schweizerischen Wissenschaftsrates SWR

Prof. Luciana Vaccaro
swissuniversities: Kammer Fachhochschulen Rektorin der HES-SO

Moderation:

Prof. Antonio Loprieno
Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz


Dienstag, 29. Januar 2019

 
Dr. h.c. George Steinmann
Künstler

WISSENSCHAFT ZEIGEN (1):
Der Talanoa Dialog – Kunst im Horizont der Agenda 2030

Kunst und Kultur spielen eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen, umweltbewussten und sozial verantwortlichen Gesellschaft. Längst müsste deshalb das Verhältnis von Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft durchdacht werden, denn Nachhaltigkeit und ein ökosozialer Umbau unserer Gesellschaft werden nicht gelingen solang man auf ästhetische Strategien verzichtet die eine andere Lebens-weise vorstellbar und attraktiv macht. Es gilt im transdisziplinären Dialog die Zukunft zu gestalten, im Wissen darüber, dass die Herausforderungen im 21. Jahrhundert zu komplex geworden sind, als dass wir uns den Luxus einer disziplinären Vereinfachung noch leisten können.

Montag, 25. Februar 2019


Hannah Ambühl, MSc Geografin ProClim, Mitarbeiterin

WISSENSCHAFT ZEIGEN (3):
Der Fluss, meine Freundin (Älven min Vän), Dokumentarfilm (2018)

Der Fluss, meine Freundin ist ein Porträt über das Leben von vier Frauen und deren Beziehung zum Lule Fluss in Nordschweden. Der Film gibt Einblicke in die vergangenen und gegenwärtigen Konsequenzen der Wasserkraft am Lule Fluss: Viele Sami wurden gezwungen, ihr Land zu verlassen, um den Staudämmen Platz zu machen. Diese Umstände im Zusammenhang mit der Kolonisation von Sápmi („Lappland“) führten zum Verlust der indigenen Kultur und Lebensweise (wie Sprache, Rentierzucht, Essen und Lieder). Gleichzeitig zeigt der Film die tiefe Freundschaft zwischen den Frauen und dem Lule Fluss: „Jeden Tag fließt der Fluss durch mich hindurch und sucht nach Erinnerungen", sagt die Geschichtenbuchautorin Eva-Stina Sandling. Der Film bringt sowohl die Entfremdung wie auch die wachsende Verbundenheit zwischen Mensch und Natur zum Ausdruck.
Der Film wurde im Rahmen der Masterarbeit am Geografischen Institut der Universität Bern von Hannah Ambühl (Mitarbeiterin bei ProClim) produziert. Die Masterarbeit untersuchte, wie Film als kreativ-transdisziplinäre Forschungs- und Kommunikationsmethode in die Geografie eingeführt werden kann. Im Science@Noon wird der Film gezeigt (47 Minuten). Fragen können gerne im Anschluss gestellt werden.

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